Cyber-Sicherheit

Zweiter Standort der Bundesbehörde BSI in Freital geplant

| Redakteur: Julia Mutzbauer

Laut Bundesinnenminister Horst Seehofer profitiere vom neuen Standort zum einen das BSI durch die Nähe zum 'Silicon Saxony' und zum anderen die Region Dresden durch neue und wertige Arbeitsplätze
Laut Bundesinnenminister Horst Seehofer profitiere vom neuen Standort zum einen das BSI durch die Nähe zum 'Silicon Saxony' und zum anderen die Region Dresden durch neue und wertige Arbeitsplätze (© Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik)

Der zweite Standort des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) soll in Freital bei Dresden entstehen. Am 11. Juli unterzeichneten in Bonn der Bundesinnenminister, Horst Seehofer, und der Staatsminister des Innern des Freistaats Sachsen, Prof. Dr. Roland Wöller eine gemeinsame Absichtserklärung für den Aufbau des Zweitstandortes der BSI in Freital.

Als Cyber-Sicherheitsbehörde ist das BSI für die Cyber-Sicherheit in der Digitalisierung in Form von Prävention, Detektion und Reaktion zuständig. Auch hat das BSI eine Kooperation mit den Ländern durch ein nationales Verbindungswesen mit Ansprechpartnern in den Städten Hamburg, Wiesbaden, Bonn und Stuttgart eingeführt. Mit der Gemeinsamen Absichtserklärung ist nun auch die Zusammenarbeit in der Region Ost in Sachsen gegeben. Ein bestimmter Ansprechpartner soll die Erreichbarkeit vor Ort verbessern und den direkten Austausch erleichtern.

Bundesinnenminister Horst Seehofer merkt an: „Der Aufbau des Zweitstandorts in Freital verbindet fachliche Anforderungen mit Strukturpolitik: Zum einen profitiert das BSI von der Nähe der guten Anbindung zum ‚Silicon Saxony‘, dem Innovationscluster in der Region Dresden. Zum anderen strahlt der neue Standort mit wertigen Arbeitsplätzen auf Regionen aus, die vom Strukturwandel betroffen sind. Meine Entscheidung für Freital trägt damit zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz Deutschland bei.“

Laut Staatsminister des Inneren des Freistaates Sachsen, Prof. Dr. Roland Wöller stehe der neue BSI-Standort in Freital für die Zukunft der ganzen Region. Er schaffe hochwertige Arbeitsplätze wichtige Impulse für die Cybersicherheit von Behörden und Unternehmen. Auch darüber hinaus soll das BSI in Freital ein Ausgangspunkt für enge Kooperation im Bereich der Cyberermittlung werden. Das Cybercrime Competence Center am Landeskriminalamt, wie auch andere Sicherheitsbehörden sollen dadurch zusätzlich profitieren.

"Cyber-Sicherheit Made in Germany"

Der Präsident des BSI Arne Schönbohm meint: „Ziel und Anspruch des BSI als nationale Cyber-Sicherheitsbehörde ist es, in ganz Deutschland eine einheitlich hohes IT-Sicherheitsniveau zu schaffen.„

Daher baue das BSI seine Präsenz in der Fläche aus, um insbesondere die Länder, Kommunen und die Wirtschaft vor Ort noch besser unterstützen zu können. Dabei sei es wichtig, nah an den Innovationszentren zu sein, in denen ‚Cyber-Sicherheit Made in Germany‘ entstehe und vorangetrieben werde. Am neuen Standort des BSI in Sachsen profitiere man von der räumlichen Nähe des Innovationsstandorts Dresden, könne Trends und Themen frühzeitig zu erkennen und einen Beitrag zum Wissenstransfer im Bereich Cyber-Sicherheit leisten.

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