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Cloud Computing in der Öffentlichen Verwaltung Zur Nachahmung empfohlen?

| Redakteur: Manfred Klein

Die Öffentlichen Verwaltungen in Deutschland geben Jahr für Jahr 18 Milliarden für ihre Informationstechnologie aus. Einsparpotenziale sind bei dieser Summe und der immer noch angespannten Haushaltslage immer willkommen. Große Hoffnungen richten sich in diesem Zusammenhang auf Cloud Computing. Doch nicht immer ist alles Gold, was glänzt. Auf Einladung von eGovernment Computing haben CIO der Öffentlichen Verwaltung und anerkannte Experten aus der Industrie Chancen und Risiken der neuen Technologie diskutiert.

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Der Roundtable fand in der Bremer Landesvertretung in Berlin statt
Der Roundtable fand in der Bremer Landesvertretung in Berlin statt
( Foto: immidea, Delmenhorst )

Mit von der Partie waren die CIOs der Länder Hessen und Niedersachsen, Horst Westerfeld und Christoph Lahmann. In Vertretung des rheinland-pfälzischen CIO Jürgen Häfner diskutierte die stellvertretende Leiterin der Zentralstelle IT-Management, Multimedia, eGovernment und Verwaltungsmodernisierung, Ruth Marx, die Problematik. Als Gastgeber und Vertreter des Landes Bremen fungierte Staatsrat Hans-Henning Lühr. Die Industrie war vertreten durch Jörg Hesske, Deutschland-Chef von VMware, und Horst Robertz, bei VMware verantwortlich für den Geschäftsbereich Öffentliche Verwaltungen.

Befragt, wie er den aktuellen Entwicklungsstand von Cloud-Computing-Anwendungen in der Öffentlichen Verwaltung beurteile, verwies Horst Westerfeld zunächst auf die politischen Rahmenbedingungen: „Was ich sehr begrüße ist, dass Bund und Länder nun – gestützt durch den Artikel 91c des Grundgesetzes – im IT-Planungsrat zusammenarbeiten. Dabei beziehe ich übrigens auch ausdrücklich die Kommunen mit ein.“

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