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Zoning | SAN-Zonen

| Redakteur: Gerald Viola

Konfiguration einer Switched Fabric, in der festgelegt wird, welche Ports sich gegenseitig sehen können. Eine aktive Konfiguration (Zone-Set) besteht aus einer Anzahl von Zonen, die

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Konfiguration einer Switched Fabric, in der festgelegt wird, welche Ports sich gegenseitig sehen können. Eine aktive Konfiguration (Zone-Set) besteht aus einer Anzahl von Zonen, die wiederum die Ports beinhalten, die gegenseitigen Zugriff haben sollen. Das sind in der Regel ein HBA-Port (Initiator) und ein oder mehrere Storage-Ports (Target).

Das Zoning wird über eine Struktur ähnlich der eines Computer-Dateisystems realisiert. Eine Zone ist das Äquivalent eines Ordners oder eines Verzeichnisses. Man unterscheidet Hard-Zoning und Soft-Zoning. Beim Hard-Zoning wird festgelegt, welcher Server an welchem Switch-Port mit einem Speicher an einem anderen Port kommunizieren kann. Beim Soft-Zoning kann dieses Reglement auf der Ebene der World Wide Names (WWN) umgesetzt werden. Beide Verfahren haben Vor- und Nachteile. Hard-Zoning ist sicher, aber aufwendig zu administrieren. Soft-Zoning ist flexibler einsetzbar, kann aber WWN-Änderungen beim Austausch von Geräten nicht erkennen. Häufig werden beide Verfahren miteinander kombiniert.

Die Verwendung des Zonings soll das Risiko der Datenverfälschung verringern und dabei helfen, die Daten vor Hackern zu schützen, die Verbreitung von Viren und Würmern verlangsamen und die von Servern benötigte Zeit beim Neustart reduzieren. Dennoch kann Zoning den Wachstumsvorgang komplizieren, wenn die Anzahl der Anwender und Server in einem SAN innerhalb eines kurzen Zeitraums bedeutend ansteigt.

mit freundlicher Unterstützung von: UBF,

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