Smartphone-Navigation Ziele zuverlässig finden: Navi-Apps im Test

Autor / Redakteur: dpa / Julia Mutzbauer

Urlaubsfreude kann fix im Streit enden, wenn sich die Autobesatzung über den richtigen Weg uneins ist. Apps fürs Handy können helfen. Stiftung Warentest findet viele gute, auch Gratisangebote.

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Die Stiftung Warentest hat 15 Navi-Apps getestet – davon schneiden sieben kostenfreie „gut“ ab
Die Stiftung Warentest hat 15 Navi-Apps getestet – davon schneiden sieben kostenfreie „gut“ ab
(© Kaikoro – stock.adobe.com)

Wer schnell den richtigen Weg zum Ziel finden will, kann sich auch kostenlos gut leiten lassen. Das ist das Ergebnis der Stiftung Warentest, die 17 Navi-Lösungen unter die Lupe genommen hat. Sieben der 15 Navi-Apps sind kostenlos und schneiden „gut“ ab. Zwei kostenpflichtige Apps sind „befriedigend“.

Mit „gut“ bewertet die Zeitschrift „test“ (Ausgabe 8/2021) sowohl insgesamt 13 Apps als auch die zwei klassischen Navigeräte „Tomtom Go Discover 7“ (299 Euro) und „Garmin DriveSmart 65 & Digital Traffic“ (250 Euro). Hier haben die Tester nur die zwei teuersten Modelle der großen Anbieter verglichen. Die Nachfrage nach so etwas sei mit wachsender Beliebtheit von Smartphone-Navigation „deutlich gesunken“.

Tomtom ist mehrfach auch bei den Apps dabei und hat etwa mit der kostenpflichtigen App „Tomtom Go Navigation“ (Note 1,9) die Nase bei den Anwendungen für Android-Geräte vorn. Dahinter landen das kostenlose „Google Maps“ (2,0) und die kostenpflichtige „Sygic GPS Navigation“ (2,1). Bei den Apps für iOS landet „Google Maps“ (1,9) vor den ebenfalls kostenfreien „Apple Karten“ (2,0) und dem „Sygic GPS Navigation“ (2,0 kostenpflichtig).

Manche Apps wie „Tomtom Go Navigation“ speichern die Karten auf dem Gerät. Das frisst Speicher, dafür fällt aber unterwegs weniger Datenverbrauch übers Handy an. Das kann ansonsten je nach Tarif außerhalb der EU teuer werden. Bei „Apple Karten“ oder den für jeweils beide Systeme kostenlosen und mit „gut“ bewerteten „Tomtom AmiGo“ (2,5) und „Waze“ (2,2) zum Beispiel liegt das Kartenmaterial im Internet. Es werde dann für die jeweilige Strecke geladen. Dann verhält es sich andersherum: Der Speicherplatz bleibt frei, aber das Datenvolumen erhöht sich.

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