Digital gestützte klinische Entscheidungsfindung

Zentralisierung und Standardisierung medizinischen Wissens

| Autor: Ira Zahorsky

Damit das vorhandene medizinische Wissen nicht nur in den großen Asklepios-Kliniken zur Verfügung steht, nutzt die Gruppe jetzt ein Wissenstool.
Damit das vorhandene medizinische Wissen nicht nur in den großen Asklepios-Kliniken zur Verfügung steht, nutzt die Gruppe jetzt ein Wissenstool. (Bild: © Robert Kneschke - stock.adobe.com)

Die Asklepios-Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, in ländlichen Gebieten den gleichen medizinischen Standard zu gewährleisten, wie in den Maximalversorgungskrankenhäusern. Die Software UpToDate soll das verfügbare medizinische Wissen dort zur Verfügung stellen, wo es benötigt wird.

Medizinisches Wissen wird dort benötigt, wo die Patienten behandelt werden. Nicht nur in den Großstädten, sondern auch auf dem Land. „Digitalisierung kann hier einen enorm wichtigen Beitrag leisten. Mit IT bringen wir das in unserer Gruppe verfügbare Wissen transparent immer an den Point of Care“, so Henning Schneider, CIO der Asklepios-Gruppe. Durch Bereitstellung der richtigen Informationen zur richtigen Zeit soll sich die Qualität der Behandlung verbessern lassen, ist der CIO überzeugt. Denn im Optimalfall ist das Wissen durch das Tool schon auf die jeweilige Situation, auf den Patientenfall hin gefiltert.

Bei Asklepios erfolgte die Implementierung innerhalb von drei Wochen. Beteiligt waren seitens der IT drei Mitarbeiter für die Firewall, für Client-Einstellungen und die KIS-Integration. Das Wissenstool UpToDate ist innerhalb der Netzwerkinfrastruktur flächendeckend in allen Asklepios-Häusern aufrufbar – von allen Computern aus und über App von jedem Smartphone und Tablet. „Die einfache Integration in das KIS ist derzeit für 18 Häuser umgesetzt; für alle anderen 19.000 Endgeräte haben wir den Start von UpToDate im Frontend als Desktop-Icon realisiert, alternativ als ‚Favorit‘ im Internet-Explorer und als Programmaufruf aus dem Windows-Menü“, erzählt Schneider. Als Mehrwert sieht er besonders die Möglichkeit der mobilen Nutzung per App.

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