Evangelische Stiftung positioniert sich mit eRecruiting Tool als fairer Arbeitgeber

Zeitgemäße Lösung für R­ecruiting im Internet

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Schriftliche Bewerbungen werden eingescannt und über einen gesicherten eMail-Workflow unmittelbar eingebunden. Die Bewerberprofile werden von der Personalabteilung kurz gesichtet und dann umgehend an die entsprechende Fachabteilung weitergeleitet – was früher auf dem Postwege mehrere Tage in Anspruch genommen hat, ist auf elektronischem Wege nun binnen weniger Sekunden möglich und für dezentral aufgestellte Unternehmen wie die Evangelische Stiftung ein deutlicher Gewinn.

Die Akzeptanz der Mitarbeiter für das neue Tool ist nicht zuletzt deshalb so groß, weil mit ihm bürokratische Hürden beseitigt und die Vorgesetzten aus Fachabteilungen zeitnah in den Einstellungsprozess eingebunden wurden. Zudem kann der Betriebsrat laufende Auswahlverfahren in der Mitbestimmung einsehen und prüfen, ob alle Unternehmensrichtlinien beachtet wurden.

Verbesserte Kommunikation

Auch die Bewerber profitieren von den verschlankten Prozessen: Sie erhalten schon nach kurzer Zeit eine Rückmeldung zum Stand ihres Verfahrens und werden in manchen Fällen bereits nach zwei Tagen zum Bewerbungsgespräch eingeladen.

Die Kommunikation mit den Kandidaten läuft ebenso wie der unternehmensinterne Austausch über die Web-Lösung: Über das eRecruitement-Tool können sowohl Zusagen erteilt, als auch Absagen generiert und Bewerber bei Interesse an künftigen Stellenausschreibungen im Pool gehalten werden.

Der Leiter des Personalwesens Gerd Neumann weiß, warum das so wichtig ist: „Wenn in einem Bewerbungsverfahren 50 Personen Interesse an einer Stelle bekunden, von denen nur einer eingestellt werden kann, dann bleiben im Zweifelsfall 49 Personen, die schlecht über ein Unternehmen reden, wenn man sie im Absageprozess nicht professionell und respektvoll behandelt.“

Für die Zukunft plant die Evangelische Stiftung Hephata, ihre Bewerberkommunikation daher noch weiter zu optimieren, indem die erfolgreiche Recruiting-Lösung in funktionaler Hinsicht ausgebaut werden soll.

So sollen zum einen auch Ausbildungstests in das System eingebunden werden, zum anderen ist angedacht, zeitgemäße Kommunikationswege verstärkt zu nutzen, und zwar durch eine optimierte Seitendarstellung von d.vinci für Mobile Devices, die Anbindung von Social Media an das Tool und die zusätzliche Benachrichtigung von Bewerbern per SMS.

Damit positioniert sich die Stiftung als Arbeitgeber, für den ein professioneller und zugleich menschlicher Umgang mit potenziellen Mitarbeitern wesentlicher Bestandteil der Unternehmensphilosophie ist – insbesondere im sozialen Bereich ein wichtiges Signal für qualifizierte Fachkräfte. Sandra Meyer

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