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XRechnung kommt nicht in Schwung

TIE Kientix unterstützt Unternehmen bei der Erstellung von eRechnungen
TIE Kientix unterstützt Unternehmen bei der Erstellung von eRechnungen (© gemeinfrei/pexels.com)

Das Thema XRechnung kommt in der aktuellen Form aus mehreren Gründen nicht richtig in Schwung. Zudem birgt das Thema für die öffentlichen Stellen eine vielfach übersehene Gefahr.

Abgesehen von vielfach (trotz EU Deadline am 18. April 2020) ausstehenden Durchführungsverordnungen, führt die Hoheit der Bundesländer zu einer nahezu unüberschaubaren Heterogenität bei den Verordnungen, Vorschriften und Umsetzungsanforderungen: In manchen Ländern besteht eine Pflicht für Lieferanten, in anderen nicht. Die akzeptierten Formate können von Land zu Land unterschiedlich sein. Teils ist Papier noch zugelassen, woanders PDF oder beide oder keines von beiden. Welcher Lieferant, der in mehrere Bundesländer liefert, soll da noch durchblicken? Bis heute existiert noch nicht mal eine aktuelle verbindliche und allgemein verfügbare Zusammenstellung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei der E-Rechnung für alle 16 Bundesländer.

Zum anderen zwingt die Vielzahl unterschiedlicher Formate (XRechnung, ZUGFeRD und PEPPOL) zur Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Standards und Übertragungs-/Empfangsmethoden, die von einer Verwaltung in der vollständige Breite i. d. R. nicht oder nur mit einem erheblichen Aufwand geleistet werden kann. Die gewählte Alternative ist meist die Beschränkung auf einen präferierten Standard, der verbindlich vorgeschrieben wird. Dadurch wird die Unübersichtlichkeit für die Lieferanten, welches Format wo, wie, wohin geliefert werden muss, aber noch größer.

Ausschreibungen

Die Verpflichtung, das jeweils geforderte bzw. zulässige Format bereits anzuliefern, ist also kaum zumutbar. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass sich der Kreis der Anbieter bei Ausschreibungen reduziert. Bei guter Auftragslage wird auf die Abgabe eines Angebots immer dann verzichtet werden, wenn das Thema Rechnungstellung einen zusätzlichen Aufwand erfordert. Gerade im handwerklichen Bereich werden aber bereits heute kaum mehr genügend Bieter gefunden.

Auswirkungen auf Investitionsstau und Angebotspreise sind bereits spürbar. Bei einer zusätzlichen Einschränkung des Bieterkreises sind also künftig weiter steigende Preise zu erwarten.

Aus diesem Grund wären die öffentlichen Stellen gut beraten, die Verantwortung selbst zu übernehmen und mit Hilfe von Dienstleistern ein formatunabhängiges Einreichen der Rechnungen zu ermöglichen. Serviceprovider, die für dieses Problem erprobte Lösungen bereitstellen können, gibt es ausreichend. Verwunderlich ist daher, dass viele Verwaltungen immer noch auf Eigenlösungen oder eingeschränkte Funktionen der ERP-Anbieter setzen. Sobald später erkannt wird, dass Outsourcing die bessere Wahl gewesen wäre, sind jede Menge Ressourcen vergeudet worden.

Es wäre jetzt eine gute Gelegenheit, mit gutem Beispiel voranzugehen und mit einer Entscheidung für zukunftsfähige Lösungen endlich Schwung in die vom Ansatz her großartige Sache zu bringen.

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