Bremen legt beim Thema E-Rechnung vor

24.01.2019

WMD, Dataport und Governikus liefern die zentralen Technologiekomponenten für eine künftig papierlose Eingangsrechnungsverarbeitung im Stadtstaat.

Es ist ein Leuchtturmprojekt, mit dem der Bremer Senat jetzt die elektronische Rechnung konsequent einführt und – in Kooperation mit dem Bund – eine Blaupause für die föderale Umsetzung der EU-Richtlinie 2014/55/EU in Deutschland schafft. Basierend auf dem XRechnung-Standard haben Bund und Land Bremen ein Architekturkonzept für die Annahme und automatisierte Verarbeitung elektronischer Rechnungen entwickelt. Dessen wesentliche technische Komponenten sind eine zentrale Eingangsplattform „zERIKA“ des Rechenzentrumsdienstleisters Dataport, Authentifizierungskomponenten von Governikus, sowie von der WMD Group das xFlow Interface als zentrale Datendrehscheibe und der Rechnungsworkflow xFlow Public Sector.

250.000 Rechnungen gehen im Land und bei der Stadt Bremen jährlich ein. Ab sofort können Unternehmen diese der Verwaltung über das neue E-Rechnungsportal www.e-rechnung.bremen.de elektronisch übermitteln. Dieses hat die Dataport AöR, WMD-Partner und IT-Dienstleister des Landes Bremen, eingerichtet. Damit schließt sich ein bislang klaffender Medienbruch zwischen Rechnungserstellung – welche die Firmen heute zumeist ohnehin digital mit Hilfe einer Branchensoftware durchführen – und der Auszahlung im digitalen Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesenverfahren des Landes und der Kommune. Zur Pressemeldung.