Fünf Gründe für die Anschaffung eines Public WLANs

WLAN-Tipps für Kommunen

| Autor: Susanne Ehneß

(Bild: Pixabay.com)

Im kostenfreien „WLAN-Kompendium Public WLAN“ bekommen Kommunen Tipps zu Infrastruktur, Recht und Refinanzierung.

„Öffentlich nutzbare Internetzugänge werden immer beliebter“, weiß Manuel Grabmann, Channel Manager bei der sysob IT-Distribution GmbH & Co. KG. Daher hat sein Unternehmen ein kostenfreies Kompendium zusammengestellt, das Kommunen bei der Einrichtung eines öffentlichen WLANs unter die Arme greifen soll.

Das eBook gibt Antworten auf Fragen wie:

  • Welchen Nutzen hat der Anbieter?
  • Wie lässt es sich für die eigene Kommunikation und Promotion nutzen?
  • Welche Möglichkeiten der Refinanzierung gibt es?
  • Wann steigen Sponsoren und werbetreibende Unternehmen mit ein?
  • Welche technischen Umsetzungsmöglichkeiten und rechtliche Grundlagen gibt es?

„Es gilt für Messeveranstalter, Hoteliers, Krankenhausbetreiber, Kommunen und für viele andere Gruppen: Sie alle können ihre eigenen Angebote aufwerten und ihre Attraktivität steigern, wenn sie für ihre Kunden, Gäste und Nutzer einen öffentlichen WLAN-Zugang offerieren“, wirbt Grabmann.

Fünf gute Gründe

Sysob IT-Distribution fasst die Vorteile eines Public WLANs in Kommunen in fünf – teils subjektiven – Punkten zusammen:

  • 1. Public WLAN-Anbieter verbessern ihr Image. Das Internet wird für immer mehr Menschen eine wichtige Plattform des Selbstausdrucks und der Gemeinschaft. Vom Internet getrennt zu sein, erzeugt bei vielen ein Gefühl der Isolation – ein Gefühl, das wir mit dem Aufenthaltsort assoziieren. Der Anbieter eines Gratis-WLAN erscheint heute immer mehr als „Retter“ oder zumindest als Helfer. Durch Public WLAN in Ortskern oder Innenstadt wird die Kommune für die eigenen Bürger – und nicht zuletzt auch für Besucher und Touristen – noch attraktiver.
  • 2. Das Bürgernetz macht die Stadt schöner. Ein großer Teil von Public WLAN-Projekten wird inzwischen von Kommunen vorangetrieben. Da gibt es City-WLANs und Bürgernetze. Aber längst nicht alle öffentlichen WLANs sind vollständig gemeindefinanziert. Sehr oft findet man eine Kooperation von öffentlichen Trägern und Sponsoren aus der privaten Wirtschaft, die etwas für ihr Image in der Region tun wollen.
  • 3. WLAN ermöglicht den direkten Kontakt zu Besuchern und Gästen. Oft ist es sehr praktisch, beispielsweise mit den Besuchern eines Stadtfestes direkt in Kontakt treten zu können. Dann gibt es per WLAN aktuelle Zeitpläne, Ausstellerverzeichnisse, Statistiken oder auch Live-Votings – allesamt mächtige Werkzeuge, um einerseits den Besuchern alle nötigen Informationen zu liefern und andererseits direkte Rückmeldung über deren Meinungen und Interessen zu erhalten.
  • 4. Integrierte Umfragen liefern valide Ergebnisse. Umfrageformulare lassen sich sehr leicht ins Public WLAN integrieren, wenn sie einfach im Anmeldeprozess auszufüllen sind. Wenn man es nicht übertreibt und sich auf wenige, relevante Fragen beschränkt, erhält man tagesaktuelle Umfragedaten von hoher Qualität, die direkt von den Endnutzern stammen. Bei herkömmlichen Erhebungen sind die Daten oft weniger valide, schon weil Menschen im persönlichen Gespräch mit Kritik meist zurückhaltender sind.
  • 5. Abschaffung der Störerhaftung öffnet freiem WLAN den Weg. Ein stark kritisierter WLAN-Gesetzesentwurf von 2015 wurde von der Koalition kürzlich gekippt. Union und SPD wollen jetzt die Störerhaftung abschaffen. Das „Providerprivileg“ der großen gewerblichen Anbieter, für die es keine Störerhaftung gab, soll demnächst auch für private und nebengewerbliche Betreiber gelten. Dies wird freien, öffentlichen WLANs in Deutschland den Weg ebnen und für Rechtssicherheit bei öffentlichen Hotspots sorgen.

Das Kompendium ist als PDF online hier nach Eingabe des Namens und der eMail-Adresse verfügbar.

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