Öffentlich nutzbares Wireless LAN

WLAN-Hotspots für Wartebereiche

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Gastzugang

Um die haftungsrechtlichen Risiken zu begrenzen, lässt sich solch ein Gastnetz so konfigurieren, dass seinen Nutzern nur bestimmte Internet-Funktionen wie etwa der Zugriff auf eMail-Server und ausgewählte Webdienste zur Verfügung stehen. Potenziell problematische Funktionen wie Downloads oder Uploads lassen sich hingegen komplett sperren.

Um darüber hinaus den Zugriff auf verbotene Inhalte im Web zu verhindern, stehen weitere, konfigurierbare Filterfunktionen zur Verfügung. Typischerweise basieren diese auf „Whitelists“ oder „Blacklists“.

Beim Prinzip „Whitelist“ erlaubt der Router nur den Aufruf bestimmter, auf einer Genehmigungs-Liste (eben der „Whitelist“) eingetragener Webadressen. Dies könnten dann zum Beispiel die Website der anbietenden Behörde sowie thematisch verwandte Angebote etwa der Stadt, des Landes oder des Bundes sein.

Blacklist

Dem Nutzer deutlich mehr Freiheiten lässt das Prinzip „Blacklist“. So bezeichnet man eine Sperrliste, auf der eindeutig illegale Adressen vermerkt sind, deren Aufruf der Router dann unterdrückt. Da es kaum möglich ist, selbst eine umfassende Liste problematischer Angebote zu erstellen und zu pflegen, sind Betreiber in diesem Zusammenhang auf vorkonfigurierte Sperrlisten entsprechender Stellen oder Anbieter angewiesen.

Eine empfehlenswerte Liste veröffentlicht zum Beispiel die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien. Um zu vermeiden, dass diese schwarze Liste mögliche Interessenten überhaupt erst auf „interessante“ Fundstellen aufmerksam macht, bleibt ihr Inhalt dabei unsichtbar. Die Sperrfunktion im Router berücksichtigt sie automatisch und im Hintergrund.

Weitere Funktionen

Über die reinen Sperrfunktionen hinaus bieten moderne Internet-Router noch weitere Funktionen, die für die geschilderten Einsatz-Szenarien interessant sind. So lässt sich die Verfügbarkeit des Gastzugangs etwa auf bestimmte Zeiträume einschränken – zum Beispiel Öffnungszeiten der anbietenden Institution.

Darüber hinaus lässt sich mit Hilfe durchdachter Funktionen aber auch die Nutzung des angebotenen WLANs vereinfachen und auf tatsächlich berechtigte Besucher beschränken. Damit der WLAN-Hotspot nicht auch von Anwohnern oder Passanten genutzt wird, lässt er sich mit einem Passwort schützen – dies ist ohnehin empfehlenswert, um die in der Regel auf Benutzerkonten basierenden Sperrfunktionen durchsetzen zu können.

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