Drahtlos zur intelligenten Stadt von morgen

WLAN für den Wandel zur Smart City

| Redakteur: Susanne Ehneß

Städte und Gemeinden sollten sich für die digitale Zukunft rüsten
Städte und Gemeinden sollten sich für die digitale Zukunft rüsten (© krunja - stock.adobe.com)

Wie bedeutsam ist ein gut ausgebautes, zuverlässiges WLAN-Netz für die Stadt von morgen? Was können Städte und Gemeinden tun, um für die digitale Zukunft gerüstet zu sein? Nick Watson, Vice ­President EMEA bei Ruckus, hat ein paar Vorschläge.

Städteplaner stehen vor der He­rausforderung, die IT-Effizienz zu steigern sowie intelligente Umgebungen zu schaffen, die die Lebensqualität in der Stadt erhöhen und das Leben dort attraktiv machen. Da die Anzahl der vernetzten Geräte kontinuierlich zunimmt (laut Ruckus aktuell weltweit 28,4 ­Milliarden), dürfte eine konstante und robuste Internetverbindung ausschlaggebend für den Erfolg von Smart Cities sein.

Dialog mit dem Bürger

„Der erste Schritt für den Aufbau einer Smart City ist die Implementierung von flächendeckendem WLAN“, ist Nick Watson, Vice President EMEA bei Ruckus, überzeugt. Dadurch könnten Bewohner und Unternehmen in den Dialog mit ihrer Stadt treten. „Die Vision der Smart City ist, dass staatliche Institutionen sich dort mit den Bürgern auf einer Ebene treffen, um zu verstehen, was die Öffentlichkeit benötigt und wofür Haushaltsgelder eingesetzt werden sollen. Technologie bringt Menschen zusammen und überbrückt die Kluft zwischen Bürgern und Gemeinde, zwischen Städten und Regierungen“, erklärt Watson.

EU-Projekt Wifi4EU

Hierzu trage der Vorschlag der ­Europäischen Kommission bei, ­Telekommunikations-Netzwerke umzugestalten und öffentliche ­Hotspots zu schaffen. Das EU-Projekt Wifi4EU ist ein Teil der Digitalen Agenda 2020 und verfolgt zwei Ziele:

  • Der Bedarf an Konnektivität soll gedeckt werden.
  • Unternehmen sollen durch den öffentlichen Zugang zu draht­losen Diensten ihr Potenzial in der wachsenden digitalen Wirtschaft entfalten.

Die Aufstockung der finanziellen Mittel bedeute, dass genau jetzt die Zeit für Städte ist, Netzwerke zu implementieren, die es ihnen ermöglichen, wirklich „smart“ zu werden.

Interferenzen vermeiden

Die Implementierung von WLAN könnte auch mehr Probleme verursachen als lösen: Signalstörungen beeinträchtigten die Leistung und verzögerten die technologische Entwicklung. Diese ­Interferenzen werden laut Ruckus verursacht, wenn Organisationen versuchen, fehlende Abdeckung durch zusätzliche Access Points zu schließen. Dadurch sollen Benutzer ihre Geräte eigentlich schneller mit dem Netzwerk verbinden können, aber häufig stören die ­Signalüberschneidungen die Verbindung.

Anstatt mehr Access Points hinzuzufügen, brauche es eine intelligente Technologie, die WLAN-Signale so steuert, dass sie sich nicht gegenseitig stören.

„Die Herausforderung besteht ­darin“, so Watson, „die richtige Technologie auszuwählen, um den Menschen die Nutzererfahrung zu bieten, die sie überzeugt, diese ­weiterhin zu verwenden.“ Städte brauchten einen verlässlichen Technologiepartner, um die Anforderungen an die WLAN-Netzwerke zu identifizieren und zu erfüllen.

Mit dem richtigen Netzwerk würden Städte durch höhere Effizienz Geld sparen. Dies könne zum Beispiel durch Smart Traffic und effiziente Energiesysteme erreicht werden.

Attraktiv bleiben

Städte könnten zusätz­liche Einnahmen generieren, indem sie mehr Besucher anziehen, für Unternehmensinvestitionen ­attraktiver werden und den Menschen einen Anreiz bieten, hin­zuziehen und zu bleiben.

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