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Hasso-Plattner-Institut will für nPA zentrales eGovernment-Register Wissenschaftler wollen neuen Personalausweis für eGovernment aufpeppen

| Redakteur: Gerald Viola

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) empfiehlt dem Bundesinnenministerium, für den neuen Personalausweis weitere Funktionalitäten anzubieten. „Bei unseren Tests mit der vorgesehenen Software bewiesen die Nutzer große Geduld, waren aber nachher enttäuscht, dass sich trotz der schwierigen Handhabung kein wirklicher Mehrwert in Zusammenhang mit der Online-Funktion des Personalausweises ergab“, erklärte Institutsleiter Meinel.

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HPI-Empfehlung: nPA-Starterkit
HPI-Empfehlung: nPA-Starterkit
( Foto: HPI )

Gewinnbringend wäre es aus Sicht seines Teams, wenn die Online-Nutzer des Personalausweises mithilfe einer „History-Funktion“ stets abrufen könnten, wann sie mit wem kommuniziert und welche Daten sie dabei übermittelt haben.

Auch ein „Datentresor“, der in verschlüsselter Form wichtige Daten wie PINs, TANs und Passwörter sicher aufbewahrt und der nur mit dem eigenen Ausweis geöffnet werden kann, gehört zu den vorgeschlagenen Zusatzfunktionen.

Schließlich kann sich das HPI-Team auch eine eGovernmentfunktion der neuen „AusweisApp“ vorstellen. Sie soll die direkte Vorort-Speicherung aller für Behördengänge notwendigen Formulare ermöglichen und Zugang zu einem zentralen Register aller eGovernment-Dienstleistungen verschaffen.

Das Potsdamer Team spricht sich darüber hinaus dafür aus, dass die Kommunen den Personalausweis zusammen mit einem Starterpaket aushändigen. Dieses soll das Kartenlesegerät, eine DVD mit vorinstallierter „AusweisApp“ und Gerätetreibern sowie eine einfache Bedienungsanleitung enthalten.

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