Digitalisierung in Bayern

Wirtschaftspolitik als Antwort auf die Fragen der Digitalisierung

| Redakteur: Manfred Klein

Wirtschaftsministerin Ilse Aigner: „Es ist Selbstverständnis bayerischer Politik, sich frühzeitig auf neue Trends einzustellen
Wirtschaftsministerin Ilse Aigner: „Es ist Selbstverständnis bayerischer Politik, sich frühzeitig auf neue Trends einzustellen (Bild: Bayerisches Wirtschaftsministerium)

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner hat dieser Tage im Ministerrat ihre zentralen wirt-schaftspolitischen Schwerpunktsetzungen vorgestellt. Die Wirtschaftsministerin sieht es als Selbstverständnis und gute Tradition bayerischer Politik, frühzeitig und konsequent auf Innovationsfähigkeit und Zukunftsausrichtung zu setzen.

Dazu Ilse Aigner in der Kabinettssitzung: „Es ist Selbstverständnis bayerischer Politik, sich frühzeitig auf neue Trends einzustellen. Nur so kann Bayern in allen Bereichen die Spitzenpositionen belegen.“

Aigner weiter: „Bayern muss sich – wie alle anderen hochindustrialisierten Länder auch – in den kommenden Jahren weitreichenden strukturellen Herausforderungen stellen. Mit der Digitalisierung als zentralem Treiber werden grundlegende Veränderungen für Wirtschaft und Gesellschaft nicht ausbleiben. Das ist uns längst bekannt, darauf stellen wir uns längst ein.“

Zur Umsetzung Bayern sei seit Jahren im nationalen wie internationalen Vergleich in vielen Wirtschaftsbereichen führend, weil wir uns neuen Trends und zentralen Herausforderungen nicht verschließen. Unsere sieben wirtschaftspolitischen Schwerpunkte sind eine erste Antwort der bayerischen Wirtschafts- und Technologiepolitik auf die Herausforderungen der Digitalisierung.“

Leuchtturmprojekt im Bereich der Digitalisierung soll das Zentrum Digitalisierung.Bayern (ZD.B) werden. „Das ZD.B bündelt die Aktivitäten von Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Gründern auf dem Gebiet der Digitalisierung und bildet damit eine bayernweite Forschungs-, Kooperations- und Gründungsplattform mit einem räumlichen Zentrum in Garching“, so die Ministerin.

Das Zentrum soll die digitalen Kompetenzen Bayerns in Forschung und Lehre stärken, die Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft vernetzen, die Gründerförderung im Digitalisierungsbereich unterstützen sowie einen Ort für den öffentlichen Diskurs zum Thema Digitalisierung bieten.

Zur Digitalisierung des Mittelstandes erklärte Aigner: „Mit einem Bündel von Maßnahmen will ich die wichtigsten bayerischen Wirtschaftsbereiche beim Sprung in das digitale Zeitalter unterstützen und vor allem für unsere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) schnelle, unkomplizierte und effektive Angebote bereitstellen.“

Dazu will die Ministerin in den kommenden Monaten weitere Vorschläge unterbreiten, denn jedes Unternehmen benötige eine digitale Strategie, so Aigner.

Ein weiterer Schwerpunkt der Wirtschaftsministerin bei der Digitalisierung des Freistaats soll die Schaffung einer neuen Gründerkultur sein. Dazu wurde neben der gezielten Gründerförderung bereits im vergangenen Jahr die Initiative; Gründerland Bayern‘ gestartet.

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