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News Wirtschaft weist Kritik an der Gesundheitskarte zurück

| Redakteur: Gerald Viola

Anlässlich des Deutschen Ärztetages weist die Wirtschaft datenschutzrechtliche Bedenken einiger Mediziner zur elektronischen Gesundheitskarte zurück. Unbefugte würden auch in Zukunft

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Anlässlich des Deutschen Ärztetages weist die Wirtschaft datenschutzrechtliche Bedenken einiger Mediziner zur elektronischen Gesundheitskarte zurück. Unbefugte würden auch in Zukunft keinen Zugriff auf die Daten der Patienten haben. Die Vertraulichkeit der Arzt-Patient-Beziehung sei gesichert. Das erklärte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom). Laut Bitkom ginge es aber um mehr. So ermögliche die Gesundheitskarte nach konservativen Schätzungen zudem Einsparungen von jährlich über 500 Millionen Euro im Gesundheitswesen. Zudem sei sie ein Vorzeigeprojekt der deutschen Wirtschaft. Andere Nationen entwickeln ebenfalls Karten-Projekte für das Gesundheitswesen. Dazu der Vizepräsident des Bitkom Jörg Menno Harms: „Wenn wir in Deutschland zu lange warten, werden wir in zehn Jahren die Lösungen aus dem Ausland einkaufen. Drücken wir aber jetzt aufs Tempo, können wir die Grundlagen für ein Vorzeigeprojekt mit Weltmarktpotenzial legen.“ Bisher habe die deutsche Industrie schon über 170 Millionen Euro in die Entwicklung der Gesundheitskarte investiert, vor allem in Sicherheitstechnologien.

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