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eGovernment und Social Media „Wir sind das Volk – dank Web 2.0?“

| Autor / Redakteur: Ingrid Kloos, stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes.CONVERTUM – Gesellschaft für politische Ko / Manfred Klein

Der Verein Convertum – Gesellschaft für politische Kommunikation e. V. diskutierte die Auswirkungen von Web 2.0 auf Demokratie und mögliche Formen der Bürgerbeteiligung. Mit rund 40 Gästen aus Wirtschaft und Verwaltung debattierten Daniel Domscheit-Berg (ehemals Wikileaks), Dr. Leonard Novy (Publizist und Fellow, stiftung neue verantwortung) und Julius van de Laar (Kampagnen- und Politberater für Parteien, internationale Profit und Non-Profit Organisationen). Moritz Avenarius, ZukunftsLotse und Partner bei der Corporate-Social-Responsibility-Beratung Making Sense, moderierte.

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Moderator Moritz Avenarius versuchte die Folgen von Social-Media-Plattformen herauszuarbeiten
Moderator Moritz Avenarius versuchte die Folgen von Social-Media-Plattformen herauszuarbeiten
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Thema lautete „Wir sind das Volk – dank Web 2.0?“. Podium und Gäste diskutierten über die Chancen, mit Web-2.0-Anwendungen und -Werkzeugen wieder mehr Bürgerengagement und eine direkte Beteiligung am gemeinschaftsorientierten, politischen Leben zu erzielen. Convertum e. V. hatte dazu mit Domscheit-Berg und van de Laar zwei Web-2.0-Praktiker eingeladen, deren Erfahrungen durch Leonard Novy – derzeit Gastdozent an der Hertie School of Governance – eine akademische Sicht gegenübergestellt wurde.

Domscheit-Berg war Sprecher der Wikileaks, die eine Transparenz von Regierungen und Unternehmen einfordert und deren geheime Dokumente im Internet veröffentlicht. Van de Laar hat unter anderem zwei Jahre lang als hauptamtlicher Wahlkämpfer und Youth-Vote Director im Präsidentschaftswahlkampf für Barack Obama gearbeitet und seine Erfahrungen als externer Berater in den deutschen Bundestagswahlkampf 2009 eingebracht.

Was braucht es, um das unbestreitbare Mobilisierungspotenzial von Web-2.0-Anwendungen für unsere Gesellschaft zu erschließen? Zum Beispiel muss die Botschaft einer Web-2.0-basierenden Initiative so beschaffen sein, dass sie binnen drei Sekunden verstanden wird, will sie Mitstreiter gewinnen.

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