Dataport eröffnet neuen Standort in Halle

„Wir setzen auf Softwareentwickler aus Sachsen-Anhalt“

| Redakteur: Julia Mutzbauer

Für den neuen Standorts in Halle plant Dataport den Ausbau der Software-entwicklung für die Öffentliche Verwaltung
Für den neuen Standorts in Halle plant Dataport den Ausbau der Software-entwicklung für die Öffentliche Verwaltung (© pure-life-pictures - stock.adobe.com)

Aufgrund der wachsenden Mitarbeiterzahl hat der IT-Dienstleister Dataport einen neuen Standort in Halle eröffnet. Zusätzlich will Dataport an diesem Standort ein neues Softwareentwickler-Team aufbauen, das an innovativen Lösungen für die digitale Öffentliche Verwaltung arbeiten soll.

Der IT-Dienstleister Dataport plant für die Standorte Halle und Magdeburg ein neues Softwareentwickler-Team aufzubauen, das bereits im nächsten Jahr 40 Personen umfassen soll. Dabei soll die Hälfte am Standort Halle Anwendungen für die Öffentliche Verwaltung entwickeln. Seit 2013 sei Dataport als IT-Dienstleister in Sachsen-Anhalt aktiv. Der Bedarf an hochwertigen IT-Dienstleistungen sei in den letzten Jahren im Zuge der Digitalisierung deutlich gestiegen. Dieses Wachstum würde sich bei Dataport durch immer weiter steigenden Personalbedarf bemerkbar machen.

„Wir setzen auf Softwareentwickler aus Sachsen-Anhalt. Die Öffentlichen Verwaltungen werden zunehmend digitaler. Bürgerinnen und Bürger aber auch Unternehmen erwarten, dass sie online Elterngeld beantragen oder ein Gewerbe anmelden können. Möglich machen das die vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit uns zusammen die digitale Verwaltung mitgestalten, so Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport.

Auch als Ausbildungsstandort würde Halle für Dataport eine immer größere Rolle spielen. Der IT-Dienstleister bildet nach eigenen Angaben in 13 verschiedenen Ausbildungs- und Studiengängen aus. In Halle würden zurzeit vier Ausbildungsplätze für dual Studierende der Informatik zur Verfügung stehen. Ab 2020 sollen auch Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung am Standort ausgebildet werden.

Für das kommende Jahr sei zudem der Aufbau eines IT-Qualifizierungs- und Fortbildungszentrums in Halle geplant. Rund 150 Schulungsteilnehmer aus Landes- und Kommunalverwaltungen sollen dann täglich im neuen Standort in der Kaiserslauterer Straße für den Einsatz von IT-Anwendungen geschult oder für die Anforderungen der digitalen Zusammenarbeit fit gemacht werden. Alle Schulungen sollen in Kooperation mit dem Aus- und Fortbildungszentrum Sachsen-Anhalt angeboten werden.

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