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Österreich will eGovernment-Vorreiter bleiben Wien startet ein zentrales Unternehmensserviceportal

Redakteur: Gerald Viola

Das neue österreichische Unternehmensserviceportal (USP) (www.usp.gv.at) soll die Wirtschaft der Alpenrepublik entlasten und Verwaltungskosten sparen helfen.

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Bundeskanzleramt Wien: Weiter auf eGovernment-Erfolgskurs
Bundeskanzleramt Wien: Weiter auf eGovernment-Erfolgskurs
( Foto: vio )

Damit wurde vom Wiener Bundesrechenzentrum im Auftrag von Bundeskanzleramt und Finanzministerium eine eGovernment-Plattform für Unternehmen mit Transaktions- und Informationsfunktion geschaffen.

Während in Deutschland eine Fülle von „einheitlichen“ Ansprechpartnern die EU-Dienstleistungsrichtlinie umsetzen soll, stellt das zentrale Internetportal in Österrreich ausgehend von Unternehmenssituationen (wie beispielsweise Gründung) behördenübergreifend und neutral Informationen für Unternehmen bereit.

Kooperation um Verwaltungskosten für Unternehmen zu senken

Der Inhalt des Portals wird redaktionell von der „Wiener Zeitung“ betreut, das Unternehmensregister von der Statistik Austria bereitgestellt.

Mehr als 230 Millionen Mal pro Jahr müssen österreichische Unternehmen bundesrechtlich Informationsverpflichtungen erfüllen. Mit dem vom Finanzminister initiierten Projekt „Verwaltungskosten senken für Unternehmen“ – zu dem USP gehört – will die Bundesregierung den Unternehmen bis 2010 eine halbe Milliarde Euro und bis 2012 eine weitere halbe Milliarde Euro an Verwaltungskosten ersparen.

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