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Jetzt auch von der Krankenkasse Wie viel Signatur braucht der Mensch?

| Redakteur: Manfred Klein

Zunächst wollte die elektronische Signatur keiner haben. Nun wollen auch die Kaufmännischen Krankenkassen auf ihren neuen Gesundheitskarten diesen Service anbieten.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) hat nämlich gemeinsam mit 28 Betriebskrankenkassen Giesecke & Devrient (G & D) mit der Herstellung und Lieferung von rund zehn Millionen elektronischen Gesundheitskarten beauftragt. Zum Lieferumfang der Karten soll die optische und elektronische Personalisierung der Chipkarte mit den individuellen Daten des Versicherten und der jeweiligen Krankenkasse gehören. Die elektronische Gesundheitskarte soll zunächst die Stammdaten des Versicherten wie Name, Anschrift, Geburtsdatum und Krankenkasse sowie seinen Versicherungs- und Zuzahlungsstatus enthalten. Ein Foto des Karteninhabers soll zusätzlich vor dem Missbrauch der Karte schützen. Die neue Chipkarte soll als erste Funktion das elektronische Rezept beinhalten und bereits für eine qualifizierte elektronische Signatur vorbereitet sein.

Zusätzlich sollen die Versicherten optional ein PIN-Home-Package bei der KKH bestellen können. Darin soll ein spezieller Kartenleser mit Software für den Anschluss an den heimischen PC enthalten sein. Mit diesem Zusatzpaket haben die Versicherten dann die Möglichkeit, ihre aktuellen Stammdaten oder freiwillig gespeicherte Notfalldaten auf der Karte jederzeit einzusehen.

Die Auslieferung der Karten soll ab Januar 2009 starten. G & D soll zudem den Versand der neuen Versichertenkarte an die Mitglieder der Kassen übernehmen.

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