Compamed 14. bis 17.11.2016 in Düsseldorf

Wie sich die Digitalisierung auf die Medizintechnik auswirkt

| Redakteur: Monika Zwettler

Auch in der Medizintechnik und damit bei ihren Zulieferer geht es zunehmend um die Vernetzung von Komponenten und Geräten.
Auch in der Medizintechnik und damit bei ihren Zulieferer geht es zunehmend um die Vernetzung von Komponenten und Geräten. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Der Megatrend Digitalisierung ist in aller Munde. Auch in der Medizintechnik und damit bei ihren Zulieferer geht es jetzt zunehmend um die Vernetzung von Komponenten und Geräten bis hin zum Internet der Dinge – Gesundheits-Apps, eHealth und Telemedizin sind hier einige Schlagworte. Auf der Compamed 2016 werden Lösungen zu sehen sein.

„Für die Gesundheitsversorgung bietet die Digitalisierung große Chancen für eine immer älter werdende Gesellschaft, in der immer mehr Menschen chronisch erkranken. Die Digitalisierung hilft, Krankheiten früher zu erkennen, die Dauer der Klinikaufenthalte zu verkürzen und durch Telemedizin, Apps oder Pflegeroboter länger mobil zu leben“, schreibt der Bundesverband Medizintechnologie (BV Med). Die Schlagwörter Digitalisierung, Internet der Dinge oder Industrie 4.0 tauchen immer öfter auch im Zusammenhang mit der Gesundheitswirtschaft und der Medizintechnik auf. Damit sind diese Themen zugleich in hohem Maße relevant für die Zulieferer für medizintechnische Anbieter.

Joachim Schäfer, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf GmbH, bestätigt: „Grundsätzlich ist immer kleinere und kostengünstigere Medizintechnik gefragt und in immer mehr Fällen mit Vernetzungsoption. Anbieter benötigen von den Zulieferern entsprechend immer feinere, leichtere und doch zugleich leistungsfähigere Komponenten, Bauteile, Chips, Funkmodule oder etwa auch passende Energie- sowie Datenspeicher. "

Mehr als 750 Aussteller zur Jubiläumsveranstaltung erwartet

Neue Entwicklungen zum Megatrend Digitalisierung werden daher die Compamed 2016 in Düsseldorf prägen. Nach aktuellem Stand werden zu der Veranstaltung, die bereits zum 25. Mal stattfindet, mehr als 750 Aussteller erwartet. Das Messeangebot der Compamed in den Hallen 8a und 8b umfasst die folgenden Schwerpunkte: Komponenten für Medizintechnik (u. a. Elektronik, Bauteile, Schläuche, Filter, Pumpen, Ventile), Materialien/ Werkstoffe, Mikro- und Nanotechnologie, Auftragsfertigung „Electronic Manufacturing Services“ (EMS), komplexe Herstellungs- und Ausrüstungspartnerschaften sowie Verpackungen und Dienstleistungen. Parallel dazu lädt die Medizinmesse Medica 2016 mit ca. 5.000 Aussteller auf das Düsseldorfer Messegelände ein.

Mit 18.800 Besuchern hat die Compamed im Vorjahr eine neue Bestmarke gesetzt. In diesem Jahr werden wieder viele Produktentwickler, Produktionsverantwortliche oder Einkaufsentscheider in den Hallen 8a und 8b erwartet. Zu den Highlights aus Sicht der Besucher dürften neben den Ausstellerpräsentationen auch die beiden etablierten Foren zählen. Das Compamed High-Tech Forum by Ivam (Halle 8a) bietet z. B. eine ganze Session zum Thema „Tragbare Elektronik“, das Compamed Suppliers Forum by DeviceMed behandelt unter anderem die Themen „Vorteile und Herausforderungen beim 3D Druck“ sowie „Industrie 4.0 und Medizintechnik: Neue Geschäftsmodelle für Hersteller“.

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