Migration von IT-Dienstleistungen

Wie kommt die Verwaltung in die Cloud?

| Autor: Ira Zahorsky

Die Cloud bietet die Möglichkeit, IT-Dienstleistungen ohne hohe Investitionsaufwände und innerhalb kürzester Zeit in Anspruch zu nehmen.
Die Cloud bietet die Möglichkeit, IT-Dienstleistungen ohne hohe Investitionsaufwände und innerhalb kürzester Zeit in Anspruch zu nehmen. (Foto: Fraunhofer Fokus)

Das Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) am Fraunhofer-Institut Fokus in Berlin hat einen Cloud-Fahrplan für die Öffentliche Verwaltung erstellt. Dieser will einen Überblick über die Problemfelder geben, die sich für Verwaltungen bei der Migration des ständig breiter werdenden Spektrums von IT-Dienstleistungen in die Cloud ergeben.

Die Informationsschrift des Kompetenzzentrums Öffentliche IT (ÖFIT) am Fraunhofer-Institut Fokus in Berlin beschäftigt sich mit folgenden Fragen:

  • Was ist Cloud Computing?
  • Welche Betriebsmodelle und welche Standorte für Datenspeicherung und -verarbeitung kommen für den behördlichen Kunden in Frage?
  • Welchen Nutzen und welche Risiken birgt die Cloud für die Verwaltung?
  • Welche Anforderungen (Recht, Organisation, Technik, Sicherheit) muss die Verwaltung an die Cloud stellen?
  • Wie kommt die Verwaltung in die Cloud?

In der Öffentlichen Verwaltung bestehen beim Thema Cloud bezüglich gesetzlicher Rahmenbedingungen Unsicherheiten, auch Sicherheitsrisiken und fehlende Standards bringen Akzeptanzprobleme mit sich. Dennoch bringt die Cloud auch Vorteile. So erlauben Cloud-Technologien die Integration von IT-Ressourcen nicht nur innerhalb einer IT-Abteilung oder eines Datenzentrums, sondern auch über die Grenzen von Datenzentren hinweg. Zumindest technisch werden damit Dienstbereitstellungsmodelle möglich, in denen bisher exklusiv genutzte IT-Ressourcen nun gemeinsam von einer Reihe von Institutionen genutzt werden können. Damit geht auch eine Bündelung des zum Betrieb einer IT-Infrastruktur benötigten Know-hows einher. Dieser Umstand ist für den Öffentlichen Sektor – angesichts reduzierter Personalbudgets und demografischen Wandels – von besonderem Interesse.

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