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Impulse zur Veränderung setzen

Widerstände erkennen und von ihnen lernen

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Beteiligung muss erst erlernt werden

Die Beteiligung der Betroffenen trägt im Allgemeinen maßgeblich zum Erfolg von Change-Management-Projekten bei. Die Art und Weise der Beteiligung hängt jedoch in hohem Maße von der Organisation und dem dort praktizierten Führungsstil ab. So sind zum Beispiel Mitarbeiter in der Öffentlichen Verwaltung gewohnt, ihre Aufgaben selbst und eigenständig zu bearbeiten. Die wachsende Komplexität von Aufgaben erfordert aber in zunehmendem Maße Teamwork. Eine Organisation, deren Mitarbeiter es nicht gewöhnt sind, im Team zu arbeiten, muss erst darauf vorbereitet werden. Ebenso muss in einer Verwaltung, in der Partizipation von den Vorgesetzten nicht praktiziert wurde, diese erst gelernt werden. Insofern ist es wichtig, den verantwortlichen Personen die notwendige Unterstützung zu bieten, beispielsweise in Form von Feedback, Ausbildung, externer Unterstützung bei Workshops und Klausurtagungen oder persönliches Coaching. Und nicht zu vergessen: Die Verantwortlichen müssen den notwendigen persönlichen Entscheidungsspielraum im Rahmen von Veränderungsprozessen erhalten.

Schlüsselpersonen identifizieren und gewinnen

Einen Veränderungsprozess erfolgreich steuern und lenken zu können, erfordert eine tiefgehende Kenntnis der Organisation. Es geht darum, die wichtigsten Verbündeten und Promotoren ebenso wie Gegenspieler oder Meinungsführer zu identifizieren und mit ihnen umzugehen. Es geht weiterhin darum, zu wissen, welche Strategie notwendig ist, um sie für das Projekt zu gewinnen. Diese und andere Erkenntnisse rund um die Themen Energie, Macht, Kräftefeld und Vernetzungen innerhalb der Verwaltung helfen, die Veränderung in die richtigen Bahnen zu lenken.

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