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Impulse zur Veränderung setzen

Widerstände erkennen und von ihnen lernen

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Diagnose von Verhaltensmustern

Vielfach wird von Verantwortlichen und Beratern als allgemeingültiges Instrument die Partizipation zu jeder Zeit beschworen, um die Akzeptanz einer Veränderung zu fördern. Bevor aber all diese Maßnahmen zur Beteiligung durchgeführt werden, muss eine eindeutige „Diagnose“ gestellt werden. Was läuft gut? Was läuft nicht gut? Welche Veränderungen sind notwendig und wie können sie realisiert werden? Diese Fragen stehen am Anfang eines jeden Veränderungsprozesses, der den Anspruch erhebt, der Macht der Gewohnheit als größter Hürde entgegenzuwirken. Es geht darum, Menschen nicht nur kurzfristig zu motivieren, um kurz darauf in alte Muster zu verfallen, sondern langjährige Verhaltensmuster und Gewohnheiten dauerhaft zu ändern. Die Diagnosephase dient dazu, genau zu beobachten, welche Muster und Gewohnheiten gut, verbesserungsbedürftig oder aber abzulösen sind. Diese Beobachtungen werden systematisch erfasst, verdichtet, analysiert und entsprechend mitgeteilt. Im Anschluss gilt es, sich eine ganzheitliche Sicht auf der Basis von Soll-Ist-Vergleichen zu verschaffen. Hier geht es nicht nur um Aufbau- und Ablauforganisation, sondern um Führung, Kultur, Vernetzung und das Verhalten der Organisation und ihrer Mitglieder. Erkenntnisse über geschriebene und ungeschriebene Gesetze, über positive und negative Sanktionsmechanismen oder die Wechselwirkung zwischen Individuen, Gruppen und Verwaltungseinheiten sind nur zentrale Aspekte, die zum Erfolg des Change-Prozesses beitragen. Besonderes Augenmerk sollte dabei auf das Führungssystem der Verwaltung gelegt werden.

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