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Großbritannien liegt vor Deutschland an der Spitze Welche Krise? 80 Milliarden für eGovernment in Westeuropa

Redakteur: Manfred Klein

Scheinbar unbeeindruckt von Bankenkrise und Euro-Schwäche werden die westeuropäischen Staaten in diesem Jahr insgesamt rund 80 Milliarden Euro in Informationstechnologie und eGovernment investieren. So jedenfalls lautet das Ergebnis der IDC-Studie „Government Insights“.

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Aufwind für eGovernment: In der Investions-Hitparade steht Frankreich auf Platz drei, Spanien und Italien folgen
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( Archiv: Vogel Business Media )

Allein 65 Prozent dieser Summe entfallen auf die fünf Staaten Großbritannien (24 Prozent), Deutschland (16 Prozent), Frankreich (13 Prozent) sowie Spanien und Italien mit jeweils sechs Prozent. Die Staaten Mittel- und Osteuropas kommen mit rund 4,5 Milliarden Euro bescheidener daher. Wenig überraschend führt Russland hier die Liste der Investitionen an. Moskau wird in diesem Jahr etwas mehr als 1,8 Milliarden Euro für seine Informationstechnologie ausgeben. Es folgen Polen mit 720 Millionen, die Tschechische Republik mit 543 Millionen, Ungarn mit 260 Millionen und die Slowakei mit 185 Millionen Euro.

Natürlich suggerieren die Zahlen nur auf den ersten Blick ein ungebremstes Wachstum. Das wissen auch die IDC-Analysten. In ihrer Zusammenstellung der wichtigsten IT-Trends für die Öffentliche Verwaltung steht an erster Stelle die Aussage, dass die schmerzhaften Einschnitte in die öffentlichen Haushalte die Entwicklung und Bereitstellung von Public Services in den nächsten Jahren bestimmen werden. Die Verantwortlichen, so die Experten, werden ihre Aufmerksamkeit mehr denn je darauf richten, ob die IT-Projekte die getätigten Investitionen auch wieder einspielen.

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