Definition

Was ist eine Liegenschaftsverwaltung?

| Redakteur: Manfred Klein

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Die Liegenschaftsverwaltung beschreibt alle Maßnahmen zum Werterhalt einer ihr anvertrauten Immobilien. Liegenschaftsverwaltung wird im allgemeinen Sprachgebrauch auch Facility Management genannt und schließt Aufgaben zur Immobilienverwaltung ein.

Immer mehr Eigentümer nutzen das Outsourcing, um eine in ihrem Besitz befindliche Immobilie fachkundig verwalten und instand halten zu lassen. Dabei kann die Verwaltung der Liegenschaft, im allgemeinen Sprachgebrauch auch als Facility Management bezeichnet, im buchführenden Bereich mit der Doppik oder der Kameralistik arbeiten.

Eine Kameralistik-Verwaltung steht für die einfache Buchführung, in der lediglich Einnahmen und Ausgaben Beachtung finden. Für ein umfassendes und fundamentales Facility Management wird die Doppikg angewandt. Das heißt. die Kosten und Einnahmen werden in mehrjähriger Performance gegenüber gestellt und in die Verwaltung der Immobilie einbezogen.

Eigentümer lagern Objekte an Liegenschaftsverwaltung aus

Die meisten Eigentümer schaffen sich Immobilien als Kapitalanlage in Form von Sachwerten an. Doch Immobilien verfügen über einen Verwaltungsaufwand, müssen bewirtschaftet und in jährlicher Abrechnung transparent gestaltet werden. Durch die Liegenschaftsverwaltung spart der eigentliche Eigentümer Kosten und Zeit, da er sein Facility Management auslagert und es in vertrauensvolle Hände legt. Hausverwaltungen und spezielle Facility Manager nehmen sich der Liegenschaft an und verwalten diese im Auftrag des ursprünglichen Eigentümers. Zwei Verfahren der Abrechnung kommen in Frage.

Das vereinfachte Facility Management bezieht sich auf die Abrechnung in der Kameralistik. Hier werden die Kernausgaben und Kerneinnahmen gegenüber gestellt. Bei der Doppik fließen alle realistischen Einnahmen und Ausgaben in die Berechnung ein und die Wertermittlung / Wertsteigerung wird auf einen mehrjährigen Zeitraum errechnet.

Die Vorteile einer Liegenschaftsverwaltung im Überblick

Eigentum verpflichtet. Und zwar verpflichten Immobilien als Kapitalanlage zur Abgabe einer Steuererklärung in konkreter Errechnung aller Einnahmen und Ausgaben rund um die Liegenschaft. Wer sich als Eigentümer für ein Facility Management entscheidet, kann sich seinem eigentlichen Kerngeschäft widmen und die Immobilie von einem externen Dienstleister verwalten lassen. Durch die Liegenschaftsverwaltung werden verschiedene Aufgaben auf das Facility Management übertragen.

Welchen Aufgabenbereich der externe Dienstleister realisiert, wird vorab in einer vertraglichen Vereinbarung fixiert. Auftraggeber kann ein einzelner Eigentümer, aber auch eine Stockgemeinschaft aus mehreren Eigentümern sein. Die Liegenschaftsverwaltung übernimmt alle Aufgaben und Verantwortlichkeiten, die der Eigentümer gegenüber den Mietern in seinem Objekt hätte. Dazu gehören aber auch Verantwortungen bezüglich der Betreibung der Miete und der Vermeidung von Rückständen. Eigentümer die eine Liegenschaftsverwaltung einsetzen, erwirtschaften Rendite und müssen ihre eigene Zeit nicht in die Verwaltung der Immobilien und Miethäuser investieren.

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