Definitionen

Was ist die XVergabe?

| Redakteur: Manfred Klein

XVergabe – die Vorteile der eVergabe nutzen
XVergabe – die Vorteile der eVergabe nutzen (© aga7ta – Fotolia)

Ziel des Projekts XVergabe ist es, die Voraussetzungen für ein nachhaltiges Vorgehen zur Erstellung eines ein­heitlichen Bieterzugangs in die unterschiedlichen Vergabeplattformen der öffentlichen Hand zu schaffen. Es soll ein plattformübergreifender Daten- und Austauschprozessstandard definiert werden, der zu einer höheren Bieter­akzeptanz, zu einer höheren Beteiligung am digitalen Vergabeprozess führen soll, um die Einsparpotenziale der eVergabe richtig nutzen zu können.

Aufgrund der unterschiedlichen Umsetzungen innerhalb der Öffentlichen Verwaltungen wie auch differierenden Anforderungen der beteiligten Bieter an Workflowsysteme, Bekanntmachungs- und Vergabeplattformen kann es keine Standardisierung von Softwareprodukten geben. Die Aufgabe von XVergabe kann hierbei nur die Standardisierung der Datenaustauschformate und der Datenaustauschprozesse sein. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen auf Basis vorliegender Standards für den Datenaustausch bei vergleichbaren Prozessen (z. B. das Bekanntmachungsschema der EU, das GAEB-Format, XML, etc.) und für Datenaustauschprozesse ein XVergabe Standard definiert werden.

Ziel ist die Entwicklung einer pragmatischen Lösung mit konkreten technischen Vorgaben, um eine höhere Interoperabilität schnell erreichen zu können.

Damit ein gemeinsamer XVergabe-Standard erfolgreich definiert und eingeführt werden kann, ist es erforderlich, die unterschiedlichen Interessen der Beteiligten zu einer Standardisierungsstrategie XVergabe zusammenzufassen.

Das Projekt XVergabe wurde Ende 2007 durch das Beschaffungsamt und BMI im Rahmen von „Deutschland-Online" initiiert. Die Projektverantwortung liegt beim Land NRW und dem Beschaffungsamt des BMI.

Ziel des Projekts ist es, die Voraussetzungen für ein nachhaltiges Vorgehen zur Erstellung eines einheitlichen Bieterzugangs in die unterschiedlichen Vergabeplattformen der öffentlichen Hand zu schaffen. Es wird ein plattformübergreifender Daten- und Austauschprozessstandard zwischen Bieterclients und Vergabeplattformen definiert, der zu einer höheren Bieterakzeptanz und somit zu einer höheren Beteiligung am digitalen Vergabeprozess führen soll.

Folgende Bereiche sollen ermöglicht werden:

--> Weitergabe von Bekanntmachungsinformationen

--> Bereitstellung von Verdingungsunterlagen

--> Bereitstellung der Teilnahmeanträge und Angebote

--> Bieterrückfragen während der Angebotsphase

--> Zuschlag

--> Sichere Übermittlung der Daten

--> Authentifizierung und

--> Signierung.

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