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Definitionen Was ist Container-Technologie im Mobilfunk?

| Autor / Redakteur: Laimingas / Manfred Klein

Container Apps erlauben die Ausführung von Funktionen in einem geschützten Raum. Dadurch wird beispielsweise verhindert, dass sensible Informationen durch ein unbedachtes Kopieren und Einfügen in unsicheren Anwendungen landen.

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Container-Technologie – Sicherheit für die mobile Kommunikation
Container-Technologie – Sicherheit für die mobile Kommunikation
(© aga7ta – Fotolia)

Während Software früher auf lokalen Geräten programmiert und normalerweise auf nur einem einzigen System bzw. einem abgeschirmten Unternehmensnetzwerk lief, sind die Anforderungen mit dem Erfolg von Cloud-Technologien andere geworden. Heute geht es vor allem um Portabilität, Skalierung und eine hohe Verfügbarkeit, um die technischen Erwartungen der geschäftlichen Seite zu befriedigen.

Dabei stellt sich das Problem, wie eine Software auf verschiedenen Infrastrukturen und Plattformen laufen kann, ohne dass sie dauernd an den Betrieb angepasst werden muss. Denn unterschiedliche Konfigurationen von Hard- und Software sowie wechselnde Programmversionen erhöhen die Komplexität erheblich. Analog zu Containern im Transportwesen wurde deshalb ein Ansatz entwickelt, der in der Entwicklung von Anwendungen eine immer stärkere Berücksichtigung findet.

Container-Technologie für Smartphones und Tablets

Container Apps gelten mittlerweile als Zukunftsmodell für eine sichere Kommunikation mit mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets. Die Nutzung von Mobilgeräten nimmt in Unternehmen wie im öffentlichen Sektor stetig zu. Mitarbeiter möchten ihre wichtigsten Tools für die Arbeit auch auf ihrem Smartphone oder Tablet verwenden. Dafür muss der Zugriff auf Firmendaten und Anwendungen möglichst einfach zu handhaben sein und trotzdem aureichend Sicherheit bieten.

Mit der Container-Technologie werden alle wichtigen Funktionen in einem abgeschotteten, geschützten Raum ausgeführt. Unkontrollierter Datenverkehr wird damit unterbunden, sprich: berufliche Daten bleiben in der Unternehmens-App und können nicht in privaten oder eventuell unsicheren Applikationen auftauchen. Solche Container-Lösungen lassen sich für jede Branche umsetzen.

Anforderungen an eine Container App

Bestimmte Basisdienste sollten mit einer guten Container App sofort bereitstehen, zum Beispiel Kalender, Kontakte und E-Mails. Die Lösung sollte nicht nur leicht in das vorhandene System implementierbar sein, sondern jedem Mitarbeiter auch sämtliche für seine Arbeit nötigen Funktionen zur Verfügung stellen. Ein zweiter wichtiger Punkt ist die Benutzerfreundlichkeit. Wenn die Bedienung anderen Apps ähnelt, die bereits bekannt sind, erleichtert das den Umstieg auf die Container App und schafft außerdem mehr Sicherheit.

Gerade letzteres Thema steht mit der Einführung der Datenschutz-Grundverordnung (DSVGO) für jedes Unternehmen ganz oben auf der Agenda. Deshalb muss eine gute Container App auch sämtliche Vorschriften in puncto Datenschutz und Datensicherheit erfüllen. Eine bekannte Anwendung ist Secure PIM. Sie ermöglicht ein zuverlässiges, unkompliziertes Arbeiten und erfüllt gleichzeitig höchste Sicherheitsstandards, denn alle Daten innerhalb der App werden verschlüsselt und sind strikt vom Rest des mobilen Gerätes getrennt.

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