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Definitionen Was ist bzw. was tut die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister (Vitako)?

Autor / Redakteur: Laimingas / Manfred Klein

Vitako ist die Bezeichnung für die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister in der Bundesrepublik. Die AG dient dem regelmäßigen Austausch von Kompetenzen, Strategien und Erfahrungen im Segment kommunaler IT-Services.

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Vitako unterstützt und fördert Öffentliche Verwaltungen bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben, vor allem in den Bereichen eGovernment, Standardisierung von Prozessen und gezielte Bündelung von Querschnittsaufgaben.
Vitako unterstützt und fördert Öffentliche Verwaltungen bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben, vor allem in den Bereichen eGovernment, Standardisierung von Prozessen und gezielte Bündelung von Querschnittsaufgaben.
(aga7ta - Fotolia)

Die Arbeitsgemeinschaft umfasst 52 Rechenzentren sowie Unternehmen für Software und IT-Dienstleistungen mit insgesamt mehr als 13.100 Beschäftigten. Vitako sieht es als Aufgabe, das gesamte Know-how der IT-Dienstleister in deutschen Kommunen zu bündeln und als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen, wenn es um den Einsatz und die Anwendung von Informationstechnologien im Sektor der Städte und Gemeinden geht. Als Arbeitsgemeinschaft sieht Vitako sich selbst als ein Mitglied unter dem Dach kommunaler Spitzenverbände. Der Verband mit Sitz in Berlin betreut mit seinen angeschlossenen Unternehmen rund 700.000 IT-Arbeitsplätze in über 10.000 deutschen Kommunen und erzielt dabei einen Jahresumsatz von etwa 2,5 Milliarden Euro.

Vitako unterstützt und fördert öffentliche Verwaltungen bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben, vor allem in den Bereichen eGovernment, Standardisierung von Prozessen und gezielte Bündelung von Querschnittsaufgaben. Ein weiteres Ziel ist es, die Mitgliederinteressen bei wichtigen Themen in der Politik und im öffentlichen Raum zu artikulieren und zu vertreten. Vitako fasst die Kompetenzen der Mitglieder zusammen und hilft ihnen dabei, ihre Handlungsfähigkeit und Zukunftschancen stetig auszubauen.

Im Fokus steht jederzeit, die Rollen und Positionen kommunaler IT-Dienstleister als wesentliche Akteure des digitalen Wandels und Fortschritts zu stärken sowie auf die Rahmenbedingungen im rechtlichen und technisch-organisatorischen Bereich Einfluss auszuüben.

Die Bundes-Arbeitsgemeinschaft Vitako als Interessensvertreter

Vitako betreibt gezielt Lobbyarbeit, um im unmittelbaren politischen Umfeld die Meinungsbildung zu beeinflussen. Zu diesem Umfeld gehören auch Gremien und Arbeitskreise, die politische Entscheidungen vorbereiten. Auf diese Weise will sich Vitako in allen Fragen und bei allen Themen, die die kommunale IT betreffen, als bedeutender Ansprechpartner Gehör in der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft verschaffen.

Im Mittelpunkt der Interessensvertretung stehen einerseits konsequent die Bedürfnisse der Kommunalen IT-Serviceanbieter mit Bezug auf fachliche Aspekte sowie auf die Rechtsstellung der Verbandsmitglieder und andererseits die kommunalen Träger und Kunden innerhalb der Kommunalen Spitzenverbände.

Die Organisation von Vitako

Das oberste Organ des Verbands ist die Mitgliederversammlung, die mindestens zweimal pro Jahr zusammenkommt. Sie ist zuständig für die Wahl oder Abberufung von Vorstandsmitgliedern, der Genehmigung des Wirtschaftsplans, der Aufnahme oder Ablehnung neuer Mitglieder und eventueller Satzungsänderungen.

Der Vorstand wird für jeweils drei Jahre gewählt und besteht aus bis zu sieben Mitgliedern, darunter einem Vorsitzenden und zwei stellvertretenden Vorsitzenden. Sie alle üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

Für inhaltliche Fragen unterhält Vitako derzeit zwölf Facharbeitsgruppen, die sich mit Themen rund um den Sektor Public IT beschäftigen, neue Trends diskutieren und Möglichkeiten der Optimierung sowie Handlungsleitfäden für die Mitglieder ausarbeiten.

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