Definitionen

Was ist bzw. was tut der Digitalrat der Bundeswehr?

| Autor / Redakteur: Mandarina / Manfred Klein

Digitale Transformation für die Bundeswehr
Digitale Transformation für die Bundeswehr (© aga7ta – Fotolia)

Die Digitalisierung der Moderne soll auch in den Reihen der Bundeswehr nachhaltig vorangetrieben werden. Um dieses Vorhaben in allen Bereichen der Organisation kompetent zu unterstützen, wurde der Digitalrat der Bundeswehr ins Leben gerufen.

Der Digitalrat der Bundeswehr (BMVg) ist dem Bundesministerium für Verteidigung unterstellt. Er wurde durch eine konstituierende Sitzung im Mai 2019 begründet. Die exakte Bezeichnung lautet Digitalrat BMVgBundesministerium der Verteidigung. Es handelt sich um ein Gremium aus sechs Mitgliedern, die alle zwei Jahre wieder neu gewählt werden.

Die Bestellung des Digitalrates wurde möglich, weil Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen im April 2019 dem Projekt „Digitale Bundeswehr“ als bundesweite Umsetzungsstrategie zugestimmt hatte. Sie selbst wird, wie auch ihre Nachfolger, durch den Digitalrat bei Bedarf professionell beraten werden.

Ziel: Digitalisierung der Bundeswehr

Die Bundeswehr digital auf hohem Niveau aufstellen. So lautet das Ziel, das durch den Digitalrat immer wieder optimiert werden soll. Dabei sind diverse Etappen für die Umsetzung vorgesehen. Unterstützung wird in diesem Zusammenhang auch von Experten von außerhalb eingeholt werden. Die Digitale Transformation wird durch den Digitalrat umfassend begleitet. Der Digitalrat ist in diesem Kontext ein Teil des Digitalen Campus. Hierzu zählen auch das Digitallabor und die Digitalgalerie.

Zusammensetzung des Digitalrates

Der Digitalrat wird ständig sechs Mitglieder umfassen, die ständig an Bord sind, sowie zwei Springer.

Dabei handelt es sich um:

--> Angehörige der Bundeswehr mit besonderer Expertise

--> Experten aus der freien Wirtschaft

--> immer zwei wechselnde Mitglieder aus den Bereichen Start-up und Bundeswehr; diese werden nach Bedarf in Sitzungen zu ihrer Meinung befragt.

So wird Know-how gebündelt und die Digitalisierung der Bundeswehr möglichst ganzheitlich umgesetzt. Interne und externe Akteure sollen sich dabei möglichst effizient ergänzen und symbiotisch zusammenarbeiten.

Die ersten Mitglieder des Digitalrats

Die Gründungsmitglieder, die den Digitalrat des Bundesministeriums des Innern für die Jahre 2019 bis 2021 bilden werden, sind:

--> Universitätsprofessorin Dr. Cristina Besio (Helmut-Schmidt-Universität und Universität der Bundeswehr Hamburg,

--> Universitätsprofessorin Dr. Gabi Dreo Rodosek (Universität der Bundeswehr München),

--> Martin Kaloudis (BWI GmbH),

--> Matthias Moeller (Arvato Systems / Bertelsmann),

--> Lena-Sophie Müller (Initiative D21 e.V) und

--> MinDirig Ralf Schnur, der vom BMVgBundesministerium der Verteidigung kommt.

Sie alle vernetzen digitales und betriebswirtschaftliches Know-how, um die Digitalisierung der Bundeswehr auf eine solide Grundlage zu stellen. Nicht nur die Bundesministerin Ursula von der Leyen wird dabei zeilführend beraten; der Digitalrat steht allen Organisationsstrukturen der Bundeswehr auf allen Etappen ihrer digitalen Entwicklung konstruktuv und kompetent zur Verfügung.

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