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Definitionen Was ist bzw. was tut das Bundesbeschaffungsamt?

| Redakteur: Manfred Klein

Das Bundesbeschaffungsamt, kurz BeschA, wurde am 18. Mai 1951 gegründet. Damals noch als Beschaffungsstelle des Bundesgrenzschutzes. In den folgenden Jahren entwickelte sich daraus das Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums (BeschA). Das BeschA ist mittlerweile der größte zivile Beschaffer des Bundes und verantwortlich für den Einkauf im gesamten Geschäftsbereich des Ministeriums.

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(© aga7ta – Fotolia)

Diese Größe lässt sich auch an den Zahlen ablesen. So erklärte das BeschA kürzlich: „Das Beschaffungsamt des BMI ist der größte zivile Beschaffer des Bundes und konnte im Jahr 2019 ein Vergabevolumen von rund 5,3 Milliarden Euro verzeichnen. Ein Großteil der Vergaben erfolgt mit rund 53 Prozent für den Bereich Innere Sicherheit. Das BeschA hat im vergangenen Jahr aber auch sein Engagement als zentraler Ausrüster für die Digitalisierung des Bundes, in der elektronischen Beschaffung und bei der Förderung der Nachhaltigkeit im öffentlichen Einkauf weiter ausgebaut.“

Seit dem 1. Januar 2017 ist das BeschA mit der Zentralstelle IT-Beschaffung (ZIB) auch für die Ausschreibung und das Vertragsmanagement von IT-Rahmenverträgen für die gesamte unmittelbare Bundesverwaltung zuständig.

Die beim BeschA organisatorisch angegliederte Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung (KNB) informiert, schult und berät als die zentrale Informationsstelle für nachhaltige Beschaffung den Bund, die Länder und Kommunen zum Thema „Nachhaltige Beschaffung“.

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