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WAFS | Wide Area File Services | Wide-Area File-Services | Weitverkehrsdateidienste

| Redakteur: Gerald Viola

Unter Wide-Area File-Services (WAFS) versteht man eine Speichertechnik, die den Zugriff auf ein entferntes Rechenzentrum über ein Wide Area Network (Weitverkehrsnetzwerk – WAN) ermöglicht,

Unter Wide-Area File-Services (WAFS) versteht man eine Speichertechnik, die den Zugriff auf ein entferntes Rechenzentrum über ein Wide Area Network (Weitverkehrsnetzwerk – WAN) ermöglicht, als wäre man vor Ort. WAFS setzt ein optimiertes WAN sowie den beschleunigten Dateizugriff voraus. Mit intelligenten Caching-Verfahren werden unproduktive Broadcasting-Informationen soweit als möglich unterbunden.

WAFS gibt Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Behörden mit vielen Zweigstellen die Möglichkeit, Datensicherungen in Echtzeit zu verwalten. Zu den weiteren Vorteilen gehören der sofortige Schreib-Lesezugriff auf die gesicherten Daten rund um die Uhr für alle End-User im Netzwerk, geringe Latenz sowie schnelle Datenübertragungsgeschwindigkeiten im Vergleich zu LAN-Technik, die laufende Aktualisierung des Backup-Contents in Echtzeit, verbesserte Datensicherheit sowie eine einfache und schnelle Systemwiederherstellung im Falle einer Kompromittierung oder Beschädigung des Netzwerks.

Der Begriff WAFS wird generisch verwendet. Unterschiedlicher Hersteller nutzen unterschiedliche Namen für ihre Technologien. Und so formuliert IT-Experte Stephen J. Bigelow die Unterschiede:

Riverbed Technology beschreibt mit dem Begriff Wide-Area Data-Services (WDS oder WADS) WAFS mit erweiterter WAN-Optimierung und erweitertem Dateizugriff. Cisco nutzt den Begriff Wide-Area Application Services (WAAS), wobei WAAS umfassender ist und mehr Features beinhaltet als WAFS. Brocade verwendet den Begriff File Area Network (FAN) für eine Sammlung von Remote-File-Management und Zugriffstechnologien. Auch der Begriff Wide-Area Data Management (WADM) ist vor kurzem aufgetaucht.

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