Case Study: Bildungszentrum setzt auf GFI LanGuard

Wachsende Infrastrukturen in den Griff bekommen

| Redakteur: Susanne Ehneß

Das Bildungsunternehmen ZAW an seinem Leipziger Standort
Das Bildungsunternehmen ZAW an seinem Leipziger Standort (Bild: ZAW)

Das Bildungsunternehmen ZAW (Zentrum für Aus- und Weiterbildung) Leipzig arbeitet mit rund 160 Mitarbeitern an sieben Standorten. Insgesamt muss das Unternehmen eine Infrastruktur mit 350 PC-Arbeitsplätzen zentral verwalten, steuern und absichern. Um diese Herausforderung zu bewältigen, setzen die IT-Verantwortlichen auf GFI LanGuard von GFI Software.

Zentralisierung ist auch für Bildungsunternehmen ein bedeutendes Kriterium, um Ressourcen möglichst effizient einzusetzen und wettbewerbsfähiger am Markt zu agieren. Die ZAW Zentrum für Aus- und Weiterbildung Leipzig GmbH, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der IHK zu Leipzig, fusionierte deshalb Anfang des Jahres mit der ebenfalls 100-prozentigen IHK-Bildungstochter, der Gewerblich-technische Bildungsstätte GmbH in Schkeuditz. Unter dem gemeinsamen Namen ZAW Zentrum für Aus- und Weiterbildung GmbH zählen nun sieben Standorte von Schkeuditz bis Markkleeberg zum Unternehmen.

Ziel ist es, durch den Zusammenschluss als leistungsfähiger Partner im Bereich Aus- und Weiterbildung für die Unternehmen in der Region auftreten zu können und mit mehr als 100 Bildungsangeboten zur Sicherung des Fachkräftebedarfs für die regionale Wirtschaft beizutragen. Mit rund 160 Mitarbeitern bietet die ZAW Berufsorientierung für Schüler, berufliche Aus- und Weiterbildung, Aufstiegsfortbildung sowie individuelle Firmenseminare und -trainings.

Im vergangenen Jahr nutzten über 2.000 Schüler Leipziger Gymnasien und Mittelschulen die Chance, ihre beruflichen Interessen zu eruieren. Mehr als 500 Auszubildende regionaler Unternehmen profitierten von der Verbundausbildung, und rund 1.700 Teilnehmer haben durch die ZAW-Weiterbildungsangebote ihre beruflichen Chancen verbessert.

IT-Integration und Netzwerkmanagement

160 Mitarbeiter, 350 Arbeitsplätze und sieben Standorte – das ist auch eine große Herausforderung für die IT-Verantwortlichen der ZAW Zentrum für Aus- und Weiterbildung Leipzig GmbH: Die bestehende Infrastruktur aus verschiedenen Insellösungen musste möglichst schnell konsolidiert und in die bestehende IT-Umgebung integriert werden.

Zudem suchte die ZAW eine Lösung, um die gesamte IT langfristig möglichst effizient mit insgesamt vier IT-Spezialisten zu betreiben und zu überwachen. Eine neue Netzwerk-Management-Lösung sollte es ermöglichen, eine Ist-Analyse und Inventarisierung automatisiert auszuführen und ein kontinuierliches Netzwerk-Monitoring sowie das Sicherheits- und Patch-Management zuverlässig zu gewährleisten.

„Am Markt gibt es eine Vielzahl an Netzwerk-Management-Tools, die einzelne Funktionen aus unserem Anforderungskatalog abdecken. Wir suchten jedoch eine Lösung, die alle gewünschten Leistungen bietet – bei einem gleichzeitig sehr hohen Automatisierungsgrad“, erklärt Robert Kasten, Netzwerkadministrator bei der ZAW.

Zentrales Management und Monitoring

Mit GFI LanGuard haben Robert Kasten und seine Kollegen die passende Lösung gefunden. GFI LanGuard ermöglicht die Inventarisierung des vorhandenen Software- und Hardwarebestands. Dank dieser Inventarisierung konnte sich die ZAW bei der Anbindung der verschiedenen Standorte einen detaillierten Überblick über die Ist-Situation verschaffen. Zudem nutzen die Administratoren diese Funktion regelmäßig, um den aktuellen Inventarstatus zu kennen, zu dokumentieren und damit auch ein Fundament für weitere Planungen und Entscheidungen zu haben. Darüber hinaus bietet GFI LanGuard ein zeitsparendes und automatisiertes Patch-Management.

Die ZAW nutzt das Patch-Management nicht nur für die Applikationen und Betriebssysteme von Microsoft, sondern auch für Anwendungen von Drittanbietern, um beispielsweise die Aktualisierungen des Adobe Flashplayer, Firefox, Java oder auch Team Viewer auf den Clients automatisiert durchzuführen. „Zwar bietet Microsoft mit den Windows-Server-Update-Services (WSUS) die Möglichkeit, Software-Updates bereitzustellen, der Aufwand für die Administration ist jedoch höher. Da GFI LanGuard auch über eine Schnittstelle zu den WSUS verfügt, können wir hier erheblich Zeit einsparen“, erläutert Robert Kasten. Dank der umfassenden Schwachstellen-Analyse lassen sich mit GFI LanGuard auch alle sicherheitsrelevanten Netzwerkereignisse verfolgen und dokumentieren, Risikoanalysen durchführen und Compliance-Vorgaben einhalten. Die IT-Verantwortlichen der ZAW erhalten einen Überblick über die aktuelle Netzwerkkonfiguration und können ihre Infrastruktur sehr einfach überwachen, verwalten und gegen Gefahren absichern.

„Gerade die wöchentlichen Sicherheitsscans sind für uns sehr wichtig, damit wir uns einen Gesamtüberblick über die Clients verschaffen können – vor allem in unseren Schulungsräumen“, erläutert Kasten. „So erfahren wir auf Basis der einzelnen User, ob es zu nicht-legitimen Eingriffen kam: Haben Schulungsteilnehmer Installationen oder Deinstallationen auf den PCs vorgenommen? Nutzte jemand USB-Sticks? Welche Ports wurden geöffnet?“ Besonders begeistert zeigen sich die IT-Verantwortlichen auch von der Management-Konsole, die es ermöglicht, alle Funktionen zentral auszuführen und die Infrastruktur zu steuern und zu überwachen – auch remote über alle Standorte hinweg.

Hierbei ist auch die Unterstützung von „Wake-on-LAN“ für die ZAW sehr wichtig, um ausgeschaltete Geräte aus der Ferne einschalten und auf diese zugreifen zu können. „Neben dem Funktionsumfang von GFI LanGuard profitieren wir auch von dem einfachen und klaren Lizenzierungsmodell sowie dem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis der Lösung. Hätten wir auf andere Produkte gesetzt, wären die Kosten um die Hälfte bis zwei Drittel höher gewesen“, ergänzt der IT-Verantwortliche Robert Kasten.

Erfahren Sie auf der nächsten Seite, welches Systemhaus beratend zur Seite stand und welche Einsparungen erzielt wurden.

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