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VSAM | Virtual Storage Access Method

| Redakteur: Gerald Viola

VSAM (Virtual Storage Access Method ) ist eine Zugriffsmethode für das IBM Mainframe-Betriebssystem, MVS, inzwischen z/OS. VSAM hat die frühere IBM-Datei-Zugriffsmethode, ISAM (Indexed

VSAM (Virtual Storage Access Method ) ist eine Zugriffsmethode für das IBM Mainframe-Betriebssystem, MVS, inzwischen z/OS. VSAM hat die frühere IBM-Datei-Zugriffsmethode, ISAM (Indexed Sequential Access Method) ersetzt und erweitert.

Mithilfe von VSAM kann ein Unternehmen die Datensätze in einer Datei in einer physikalischen Reihenfolge (der Reihenfolge, in der sie eingegeben wurden), mithilfe eines Schlüssels (beispielsweise die Personalnummer des Mitarbeiters) in einer logischen Reihenfolge oder anhand der relativen Datensatznummer auf einem Direct Access Storage Device (DASD) organisieren.

Es gibt vier VSAM-Datensatzarten:

1. Entry Sequenced Data Set (ESDS)

2. Key Sequenced Data Set (KSDS)

3. Linear Data Set (LDS)

4. Relative Record Data Set (RRDS)

VSAM-Datensätze können eine feste oder variable Länge haben. Viele Unternehmen setzen alte und neue Anwendungen auf Mainframes ein, die auf VSAM-Dateien (oder Datasets) zugreifen.

Inzwischen forciert IBM DB2, ein relationales Datenbank-Managementsystem, obwohl lineare VSAM-Datasets immer noch zum Halten der Tablespaces und Indexspaces des Systems eingesetzt werden. Keyed Sequence VSAM wird auch von DB2 für den Boot Strap Dataset (BSDS) verwendet.

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