Sachsen fördert Ausbau der elektronischen Kommunikation

Vorteile der E-Poststelle überzeugen

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Beschleunigte Fachverfahren

Dr. Wilfried Bernhardt: „Die Vorteile einer elektronischen Kommunikation liegen auf der Hand. Bürgern und Wirtschaft wird ein neuer Zugangskanal zu Verwaltungsdienstleistungen geboten, der zeitlich und räumlich flexibel ist. Innerhalb der Verwaltung können Verfahren beschleunigt und Kosten reduziert werden.“

Als Beispiel führte der Staatssekretär den Gewerbebereich an: „Über jede An-, Um- oder Abmeldung ist eine Reihe von Organisationen zu informieren. In Sachsen ließe sich ein sechsstelliger Betrag jährlich sparen, würde dieser Prozess vollständig elektronisch ablaufen.“

Landrat Dr. Gerhard Gey aus Leipzig fügte ergänzend hinzu: „Wir sind bei der Bearbeitung von Gewerbeangelegenheiten deutlich schneller geworden. Das ist positiv für die Wirtschaft und damit ein echter Standortvorteil.“ Ähnlich urteilt Dr. Tassilo Lenk, Landrat des Vogtlandkreises: „Nicht nur, dass wir Geld und Ressourcen in der Poststelle sparen. Vor allem werden unsere Prozesse durch den Einsatz des E-Postbriefs schneller.“

In Sachsen soll die elektronische Kommunikation nahtlos in ein weiteres großes Modernisierungsprojekt der Staats- und Kommunalverwaltungen integriert werden. Dabei geht es um die elektronische Aktenführung und Bearbeitung von Verwaltungsvorgängen. Die notwendigen Schnittstellen sind in Arbeit. Sachsen-CIO Dr. Bernhardt: „Unsere Behörden können von entsprechenden Angeboten zur eAkte profitieren. So beseitigen wir gemeinsam Schritt für Schritt die Medienbrüche in Verwaltungsprozessen auch über Verwaltungsgrenzen hinweg.“

Mit Blick in die Zukunft urteilte der Staatssekretär so: „Mit diesem Projekt sind wichtige Lernprozesse verbunden. Im Mittelpunkt steht die Frage, wo wir anpacken müssen, um Hürden für innovative Ideen zu beseitigen. Als CIO des Freistaates Sachsen begleite und befördere ich entsprechende Projekte nach besten Kräften. Natürlich können an manchen Stellen auch Regelungen erforderlich sein, um alles in den richtigen rechtlichen Rahmen zu stellen.“

Fazit

Das gehöre zum Projektgeschäft, das in enger Abstimmung mit den Ressortkollegen durchgeführt werde, so Bernhardt. „Dabei wird auch der Wettbewerb verschiedener Anbieter hinsichtlich innovativer Ansätze, kundenorientierter Dienstleistungen und natürlich auch bezüglich des Preises immer wichtiger. Das setzt mithin voraus, dass es sich um einen Wettbewerb ohne technische Hürden handelt.“

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