eGovernment Summit 2011

Von eGovernment zu Open Government

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Interessant auch die Schlussfolgerungen, welche die Open-Space-Gruppe zog, die sich mit den Fragen einer föderalen IT-Infrastruktur befasste. Hier kamen die Teilnehmer zu der Auffassung, dass es sich durchaus lohnen könnte, die alte Frage nach einem IT-Ministerium auf Bundesebene und damit die Schaffung eines IT- oder eGovernment-Ministerpostens im Bund nochmals zu überdenken. Notwendig sei es in diesem Zusammenhang allerdings, so Holger Danowsky von der Mach AG, die Kompetenzen eines solchen Ministeriums vorab festzulegen, um mögliche Top-Down-Effekte festmachen zu können.

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Diese Arbeitsgruppe plädierte ebenfalls dafür, eine föderale IT-Infrastruktur unter den Gesichtspunkten Organisation, Finanzmittel und Nutzen auf den Prüfstand zu stellen, um Einspar- und Effizienzpotenziale frühzeitig zu erkennen.

Zufriedene Teilnehmer

So meinte Manfred Speck, Staatssekretär a. D: „Unser letztes Treffen war aus meiner Sicht ein voller Erfolg. Ich bin mehrfach aus dem Kreis der Länder und der Wirtschaft darauf angesprochen worden. Man spricht hier durchweg von den Petersberger Gesprächen“. Auch die anderen Teilnehmer waren mit den Ergebnissen des eGovernment Summit 2011 mehr als zufrieden und zogen ein positives Resümee.

So erklärte Holger Danowsky: „Die Mach AG begleitet bereits seit der Erstveranstaltung den eGovernment-Summit als Partner und hat damit gute Erfahrungen gemacht. Denn ähnlich wie bei unserem eigenen Führungskräfteforum Innovatives Management diskutieren auch auf dem Petersberg die wesentlichen Akteure aus Deutschland über die richtigen politischen Themen in den Bereichen eGovernment, Effizienzsteigerung und Management Öffentlicher Einrichtungen. Meine Erwartungen sind 2011 erfüllt worden. Die Veranstaltung wurde von CIO des Bundes, der Länder und der Kommunen genutzt, um sehr angeregt zu diskutieren und die Themen wurden aufgrund des unterschiedlichen Erfahrungshintergrundes der Teilnehmer von verschiedenen Seiten sinnvoll beleuchtet. Professor Hill hat die Diskussionen sehr smart geleitet. Auch die externen Impulsvorträge lieferten interessante Informationen und regten zu weiteren Diskussionen an. Die Arbeitsgruppen hatten dann recht unterschiedliche Herangehensweisen an aktuelle Themen, die es verdienen, vertieft zu werden, und die meiner Meinung nach sehr gern auch veröffentlicht werden dürften. Der nächste Summit darf gern wieder am Petersberg stattfinden!“

Thomas Hemker von Symantec meinte: „Symantec verspricht sich von diesem Engagement Kommunikation mit und den Erfahrungsaustausch zwischen der Öffentlichen Verwaltung, Politik und Wirtschaft. Die Teilnahme hat uns schon im vergangenen Jahr gezeigt, dass die Veranstaltung eine gute Plattform ist, um Trends zu diskutieren, Denkanstöße für Lösungsansätze zu bekommen und sich gegenseitig Einblick in die jeweiligen Strategien zu geben.“

Fazit

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