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eGovernment Summit 2011 Von eGovernment zu Open Government

| Redakteur: Manfred Klein

Die Öffentliche Hand steht durch eGovernment vor gänzlich neuen Herausforderungen. Grund: Open Government und Open Data setzen die hergebrachten Verwaltungsstrukturen zunehmend unter Druck. Bürger und Unternehmen fordern immer lautstärker nach weitergehenden Partizipationsmöglichkeiten und mehr Beteiligung am Prozess der politischen Meinungsbildung. Die sich daraus ergebenden Fragestellungen wurden am 16. und 17. November erfolgreich auf dem eGovernment Summit auf dem Bonner Petersberg diskutiert.

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Die Spitzen aus Politik und Verwaltung, aus Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten auch in diesem Jahr auf dem Bonner Petersberg Fragen nach der Zukunft von eGovernment
Die Spitzen aus Politik und Verwaltung, aus Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten auch in diesem Jahr auf dem Bonner Petersberg Fragen nach der Zukunft von eGovernment
( Archiv: Vogel Business Media )
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So erklärte Holger Hille, Segmentleiter Länder und Kommunen bei T-Systems Public & Healthcare: „Der diesjährige eGovernment Summit hat die Erwartungen wieder in allen Belangen erfüllt und war aus unserer Sicht ein voller Erfolg. Damit eGovernment erfolgreich sein kann, bedarf es eines qualifizierten Dialogs zwischen Wirtschaft und Verwaltung, bei dem sich die Partner auf gleicher Augenhöhe begegnen und gemeinsam die Ziele und den konkreten Nutzen von eGovernment bestimmen. Der eGovernment Summit hat jetzt zum wiederholten Mal eine hervorragende Plattform geboten, um in einen kritischen, konstruktiven Dialog einzusteigen, Erfahrungen auszutauschen und hoffentlich Keimzellen zu liefern für die Lösung der künftigen Herausforderungen.“

Gegenseitiges Verstehen ist die Basis des Erfolgs

Und weiter: „Wir sehen in der Veranstaltung die Chance, dass Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft enger zusammenrücken und gemeinsam Perspektiven entwickeln, da sich der Erfolg des einen letztendlich auch positiv auf die anderen auswirkt. Ein erfolgreiches eGovernment liegt also grundsätzlich im Interesse aller. Ein gemeinsames Verständnis über die richtigen Wege und Maßnahmen kann nur über ein gegenseitiges Verstehen der Ziele und Herausforderungen der Marktteilnehmer gelingen. Wir sind überzeugt, dass der Summit 2011 auch diesmal effektiv dazu beigetragen hat, dieses Ziel zu erreichen.“

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Diesem gegenseitigen Verstehen ist auch das Open-Space-Format verpflichtet, das im vergangenen Jahr erstmals angeboten wurde, und sich inzwischen bei den Teilnehmern großer Beliebtheit erfreut.

Die Teilnehmer finden sich hier in offenen Think Tanks zusammen und diskutieren selbstgewählte Themen rund um eGovernment. Ziel des Open-Space-Formats ist ein freier Ideen-, Meinungs- und Wissensaustausch. Dass diese Form der Zusammenarbeit bei den Teilnehmern auf großen Zuspruch stößt, zeigt sich auch daran, dass mehrere Teilnehmer die Arbeit an den von ihnen gewählten Themen bis zum kommenden Summit selbstständig fortführen wollen.

In diesem Jahr haben die Teilnehmer folgende fünf Themen gewählt:

  • Welche Faktoren behindern die Schaffung einer föderalen IT-Infrastruktur?
  • Kann Open Innovation zur Lösung gesellschaftlicher Fragen beitragen?
  • Muss die Verwaltung den Umgang mit Facebook regulieren?
  • Gibt es Aufgaben der Öffentlichen Verwaltung, die durch soziale Netzwerke besser als bisher erledigt werden können?
  • Braucht die Verwaltung ein Beamtennetzwerk?

Das Open-Space-Format

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