eGovernment Summit 2011 Von eGovernment zu Open Government

Redakteur: Manfred Klein

Die Öffentliche Hand steht mit eGovernment vor gänzlich vor neuen Herausforderungen. Open Government und Open Data setzen die traditionellen Verwaltungsstrukturen zunehmend unter Druck. Immer lauter fordern Bürger und Wirtschaft weitergehende Partizipationsmöglichkeiten und mehr Beteiligung am politischen Gestaltungsprozess. Die sich daraus ergebenden Fragestellungen wird der diesjährige eGovernment Summit unter dem Motto „Von offenen Standards zur offenen Staatskunst“ in bewährt hochkarätiger Besetzung am 16. und 17. November auf dem Bonner Petersberg diskutieren.

Firmen zum Thema

Der eGovernment Summit 2011 widmet sich ganz den Themen Open Government und Open Data
Der eGovernment Summit 2011 widmet sich ganz den Themen Open Government und Open Data
( Archiv: Vogel Business Media )

So stellt sich für Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebunds und Direktor für politische Grundsatzfragen, die künftige Rolle von Open Data und Open Government so dar: „Diese Themen werden in einer offenen Gesellschaft eine wichtige Rolle spielen. Politik und Bürger werden transparentes Regierungshandeln einfordern.“ Der Verwaltung obliege es also, Open Data und Open Government umzusetzen und dafür die technischen, organisatorischen und personellen Voraussetzungen zu schaffen. Dazu müsse in der Öffentlichen Verwaltung ein Verständnis für die Notwendigkeit sich zu öffnen entstehen und „die Daten nicht in Schränken zu sammeln“, sondern Interessierten – entsprechenden den Open-Data-Vorgaben – auch zur Verfügung zu stellen.

Weitere Herausforderungen für Regierungen und Verwaltungen sieht Habbel im Finanzbereich. „Die Haushaltskonsolidierung und der Abbau von Staatsschulden verlangen nach einer modernen Verwaltung, die weit effizienter zusammenarbeitet, als das heute der Fall ist.“

Bildergalerie
Bildergalerie mit 8 Bildern

Bewältigen ließen sich die Anforderungen am besten durch „mehr Collaboration und mehr Kooperation sowie durch ein grundsätzliches Infragestellen von Strukturen und Aufgaben im Public Sector.“

Einen wichtigen Beitrag dazu, so Franz-Reinhard Habbel, könne die Entwicklung einer Nationalen eGovernment-Strategie leisten, da sie das zur Erreichung der beschriebenen Ziele notwendige koordinierte Vorgehen bei der Umsetzung von IT-Projekten fördere.

Herausforderungen für den Public Sector

Ähnlich schätzt Harald Lemke, der Sonderbeauftragte für eGovernment und eJustice der Deutschen Post, die Lage ein. „Grundsätzlich sind die Entwicklungen rund um Open Data und Open Government durchaus positiv zu bewerten. Es kann nur gut sein, wenn dadurch zwischen allen Beteiligten einer Gesellschaft mehr Transparenz, mehr Teilhabe, eine intensivere Zusammenarbeit und mehr Innovation entsteht. Letztlich kann all dies zu einer Stärkung gemeinschaftlicher Belange beitragen. Um den genannten Schlagworten aber Leben einzuhauchen, benötigen wir neue Sicherheits-Architekturen. Ich meine ‚Privacy-by-Design‘. Das bedeutet zunächst und vor allem Datensparsamkeit. Wichtig ist außerdem Transparenz. Der Bürger muss wissen, wer welche Daten über ihn gespeichert hat. Weiter ist ein Datensafe unter Verantwortung und Kontrolle des Bürgers unabdingbar. Der Öffentliche Dienst sollte dabei auf allen Feldern die eigenen politischen Ansprüche konsequent umsetzen.“

Zudem werde die wachsende Relevanz des Internets und seine zunehmende Nutzung in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft natürlich die Aufgaben und Rahmenbedingungen in den Verwaltungen beeinflussen. Dadurch werde es zwingend erforderlich, dass man sich dieser Entwicklung nicht nur anpasse, sondern – besser noch – sie mitgestalte. „Die Verwaltung darf sich angesichts dieser Entwicklungen nicht abkapseln. Sie muss sich fragen, was das alles für sie bedeutet und wie sie sich darauf einstellt“, so Lemke.

Vertraulichkeit und Sicherheit von Daten

Holger Hille, Leiter des Geschäftsbereichs Public & Health bei T-Systems, sieht die Herausforderungen für die Öffentlichen Verwaltungen so: „Viele Trends verändern Wirtschaft, Politik und unsere Gesellschaft – der Wandel in der Kommunikationstechnik und die sich hieraus ergebenden Möglichkeiten stellen die eindeutig größten Treiber dar. Das Internet hat sich zu einem zentralen Element des täglichen Lebens und Handelns entwickelt. Dies gilt natürlich auch für den Öffentlichen Sektor. Die Aussage, dass eine moderne Öffentliche Verwaltung Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg ist, gilt mittlerweile auf allen Ebenen als akzeptiert.“

„Einer der Megatrends im digitalen Zeitalter wird die Vertraulichkeit und die Sicherheit von Daten sein – die aktuelle Diskussion rund um Wikileaks verdeutlicht dies anschaulich“, so Hille. Die größten Herausforderungen gelte es jedoch bei der benutzerfreundlichen Umsetzung und Anwendung von Technologien beziehungsweise dem technologisch Machbarem zu meistern.

Hilles Einschätzung: „Es sollte hier angestrebt werden, dem Bürger eine selbstständige Mitwirkung bei der Ausgestaltung seiner Schutzrechte zu ermöglichen. Wenn es das erklärte Ziel ist, die bestehenden Online-Dienste zu erweitern, damit perspektivisch fast alle Verwaltungsangelegenheiten online durchgeführt werden können, liegt die Herausforderung nun darin, dass in den Projekten der Verwaltung für den Nutzer diverse kritische Facetten auftauchen. Diese reichen von simplen Problemen bei der Bedienung über Lücken in der Sicherheit bis hin zu komplexen rechtlichen Fragestellungen. Der Bürger ist in der Regel bei vielen dieser Probleme überfordert, da ihm die notwendige Detailkenntnis und geübte Praxis fehlen.“

Technologie als Problemkiller?

Horst Robertz von VMware zu Schwierigkeiten in der Öffentlichen Verwaltung: „Eine der größten Herausforderungen liegt nach wie vor darin, mit immer weniger Geld, mehr und schnellere Services erbringen zu müssen. Seien es Online-Dienste, die Bürger bei Städten und Kommunen in Anspruch nehmen, bundesweite Verwaltungsnetze oder komplexer werdende Compliance-Vorgaben zur Datenvorhaltung – die IT wird mehr und mehr gefordert, gleichzeitig werden Gelder gekürzt. Für den Bereich Verwaltungsmodernisierung stehen dank Virtualisierung und Automatisierung schon viele technischen Möglichkeiten zur Verfügung, diese voranzutreiben.“

Jetzt gelte es, die organisatorischen Rahmenbedingungen – also Gesetze, Kooperationsvereinbarungen zwischen Behörden – für diese technischen Neuerungen zu schaffen.

Zur Lösung der Probleme werde die Öffentliche Hand nicht umhin kommen, so Robertz, sich mittelfristig einer IT-as-a-Service-Strategie zu verschreiben. Robertz zur Begründung: „Das Konzept von IT as a Service besagt, dass sich das klassische Rollenbild von der IT als Kostenstelle wandelt – hin zu einem unternehmerisch geprägten Bild, das der IT einen bedeutenden strategischen Mehrwert einräumt. Mittels Virtualisierung können IT-Ressourcen sehr flexibel verwaltet werden. Viele manuell ausgeführte Prozesse lassen sich Compliance-konform automatisieren.“

Elementarer Baustein von IT as a Service sei eine virtualisierte, hoch automatisierte Infrastruktur, die quasi fast schon einer internen Cloud entspricht. „Ein solches Modell erlaubt es der IT, Dienste mit konsistenten Richtlinien und den individuellen Anforderungen entsprechenden Vertragsgrundlagen zur Verfügung zu stellen. Die physikalischen Grenzen werden durch logische Ressourcen-Pools von Behördenrechenzentren gebildet. Sicherheitsstandards, Compliance-Vorgaben, Management und Qualität der Services werden dabei zu jeder Zeit gewährleistet. Nutzer dieser IT-Dienste können je nach Bedarf die nahezu grenzenlos verfügbaren Ressourcen abschöpfen, wobei Kosten- und Leistungs-Niveaus den jeweiligen Prioritäten der Behörden angepasst sind“, erklärte Robertz abschließend.

Nachhaltige Öffnung von Staat und Verwaltung

Für Thomas Köhler von RSA liegen die Probleme vor allem im Bereich der IT-Sicherheit: „Die größten Herausforderungen entstehen durch neue Komplexitätsebenen. eGovernment und Open Government werden nicht eins zu eins in elektronische Prozesse übersetzt werden. Vielmehr geht es darum, Verwaltungsprozesse zu modernisieren und die damit notwendigen Informationstechnologien bereitzustellen. Eine erfolgreiche Umsetzung bedingt aber auch, dass mehr fachübergreifende Zusammenarbeit zwischen den Bereichen Verwaltungsorganisation, Rechts- und Informationssicherheit und den Technologieanbieter beziehungsweise dem Betreiber vom Verwaltungsmanagement unterstützt wird. Insbesondere wird die Rechts- und Informationssicherheit weiterhin eine signifikante Herausforderung darstellen. Wir stehen heute von einer komplett neuen Risikolandschaft. Die Angriffsszenarien und Motive für die Attacken auf Regierungssysteme haben sich stark verändert. Um künftig gegen Cyber-Angriffe besser gewappnet zu sein, wird es notwendig sein, neue Kompetenzen aufzubauen, die eine stärkere Vernetzung innerhalb der Öffentlichen Verwaltung erfordern.“

Deutlich werde dies besonders an den aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit Open Data und Open Government, so Köhler. „Open Data und Open Government stehen für die nachhaltige Öffnung von Staat und Verwaltung. Beide spielen eine signifikante Rolle, die zahlreiche technische und strategische Facetten umfasst. Die Vertrauenswürdigkeit der Angebote und der tatsächliche Nutzen für die Bürger und die Wirtschaft sind elementare Erfolgsfaktoren. Die Herausforderungen liegen dabei meiner Ansicht nach einerseits bei der Öffentlichkeitsarbeit und der Bereitschaft, adäquate Investitionen bereitzustellen. Die Verarbeitung von großen Datenmengen stellt zudem neue Anforderungen an die Automatisierung von Datenklassifizierungen und der Datensicherheit. Allein aus wirtschaftlichen Gründen muss die Umsetzung von Richtlinien künftig computergestützt zu jeder Zeit überprüft werden können. Statische Zertifizierungen und Audits sind unzureichend, um die Vertrauenswürdigkeit für dynamische Open-Data- und Open-Government-Anwendungen herzustellen“, so Köhler.

Darüber hinaus sehe er die Notwendigkeit, das Risikomanagement auszubauen. „Insbesondere weil die Anforderung der Vernetzung von offenen Verwaltungsdaten zu unerwarteten Konsequenzen führen kann, wie etwa die Verknüpfung von anonymisierten Daten mit Daten, die den Personenbezug wieder herstellen.“

Digitales Informationsmanagement

Auch die Überlegungen von Michael Rufer, Communications Manager bei Dell Germany, gehen in eine ähnliche Richtung. „Zu den größten Herausforderungen zählt das Datenvolumen, das gerade auch im Öffentlichen Sektor weiterhin dramatisch wachsen wird. Daher müssen entsprechende Technologien und Lösungen implementiert werden, um die damit einhergehenden Herausforderungen zu meistern. Eine besonders wichtige Rolle spielen hierbei die Themen Speichervirtualisierung, Unified Storage, Daten-Deduplizerung und natürlich das derzeit viel diskutierte Cloud Computing. Zudem wird durch die fortschreitende Digitalisierung das Informationsmanagement in Behörden und Verwaltungen eine immer wichtigere Rolle spielen – darauf müssen sich die Verwaltungen einstellen.“

Und auch das Problem der steigenden Komplexität treibt Rufer um. Jedoch sieht er das Thema vor allem unter einem technischen Aspekt. „Die IT hat mittlerweile einen so hohen Grad an Komplexität erreicht, dass es bei Weitem nicht mehr ausreicht, einfach einen Rechner aufzustellen, mag dieser auch noch so leistungsfähig sein. Auch die Anwender im Öffentlichen Sektor benötigen heute komplette Lösungspakete, die Prozesse im Ganzen abdecken, etwa – um das vorherige Beispiel aufzugreifen – beim Digitalen Informationsmanagement“.

Cloud Computing groß im Kommen?

Bei der MACH AG sieht man mögliche Herausforderungen vor allem in der sinnvollen Verknüpfung von Technologie, Organisationsentwicklung und politischen Zielvorgaben. So meint Holger Danowsky, seit kurzem Vorstandsmitglied des Unternehmens: „Im Bereich eGovernment sehen wir vor allem die Herausforderung, neue Möglichkeiten, wie Cloud Computing, soziale Netzwerke und ePartizipation sinnvoll und zum Nutzen aller zu kombinieren. Hier werden wir uns mit dem Themenkreis Open Data genauso auseinandersetzen müssen, wie mit der eInclusion, da das Mitmach-Web es auch ermöglichen muss, dass wirklich jeder mitmachen kann. Eine weitere Herausforderung sehe ich in fachlichen und IT-Prozessen, die föderalismusübergreifend realisiert werden sollten, um Synergien und Effizienzen zu ermöglichen.“

Es fällt auf, wie sehr das Thema Cloud Computing die Unternehmen beschäftigt, selbst dann, wenn sie selbst nicht zu den direkten Lösungsanbietern in diesem Bereich gehören.

Der Cloud-Spezialist VMware sieht die Entwicklung so: „Beim Thema Cloud Computing scheiden sich – wie bei nahezu jedem neuen Thema – die Geister. Die Seite der Befürworter ist wohl ebenso groß wie die der Skeptiker. Gerade bei der Öffentlichen Hand stellen wir Vorbehalte bezüglich der Sicherheitsstandards und des Datenschutzes fest. Doch gilt es grundsätzlich zu unterscheiden: Zum einen gibt es die interne, private Cloud, eine in sich geschlossene Umgebung, die innerhalb des eigenen Rechenzentrums bleibt und dabei alle Vorteile einer flexiblen, ressourcenoptimierten IT-Umgebung bietet. Demgegenüber stehen die externen Cloud-Angebote von Service Providern und IT-Dienstleistern“, so Horst Robertz.

VMware vertrete daher den Ansatz, dass Cloud Computing immer individuell ausgestaltet sein wird, als eine Mischform aus Public und Private Cloud und – für Behörden und Regierungen– als Community Cloud, die allen Ansprüchen an Sicherheit und Compliance genügt.

Die ideale Cloud-Strategie

„Nur eine individuelle Cloud-Strategie kann die besonderen Anforderungen an hoheitliche Aufgaben, Sicherheit, gegebene Organisationserfordernisse, Geschäftsmodelle und bestehende Investitionen optimal adressieren. Standardlösungen auf Basis virtueller Umgebungen helfen, diese individuellen Strategien einfach umzusetzen“, so Robertz

Für Symantec liegen die Probleme naturgemäß im Bereich der IT-Sicherheit. Thomas Hemker, Security Strategist des Unternehmens beschreibt die Situation: „Die zunehmende Ausbreitung der Online-Verwaltung bringt für Behörden viele Erleichterungen und Vereinfachungen in der täglichen Arbeit, stellt die Regierung aber auch vor vielfältige Herausforderungen. Denn einerseits müssen Behörden das Recht der Öffentlichkeit auf Zugang zu Informationen und Transparenz gewährleisten, gleichzeitig haben die Sicherheit und die Privatsphäre beim Umgang mit den Daten höchste Priorität. Diese Gratwanderung gelingt Behörden nur, wenn sie ihre Informationssysteme dieser Prämisse anpassen und entsprechende technische Maßnahmen umsetzen.“

„Denn der Schutz und die Sicherheit persönlicher Daten ist ein Grundrecht jedes Bürgers und elementarer Teil der Gesetzgebung, der sich über verschiedene Bereiche erstreckt und die Industrie ebenso mit einschließt wie die Öffentliche Verwaltung – je nach Behörde und Einsatz unterscheiden sich daher auch die Anforderungen an die Sicherheit und die Privatsphäre. Ein Vorhaben in der Regierungszentrale wird strengeren Anforderungen genügen müssen, als beispielsweise ein Projekt im Bildungswesen“, so Hemker.

Meistern ließen sich die zahlreichen Herausforderungen auf dem Feld von Datenschutz und Datensicherheit am besten durch eine intensive Zusammenarbeit, so Thomas Hemker. „Die Sicherheit im Netz ist eine Gemeinschaftsleistung von Industrie und Regierung.“

Der Bogen an brisanten Themen ist also auch auf dem diesjährigen Summit weit gespannt. Doch ist die Veranstaltung auch geeignet, erfolgreich Lösungswege zu erarbeiten? Das Votum der Teilnehmer ist hier eindeutig.

Gemeinsam erfolgreich

So bewertet Franz-Reinhard Habbel die Veranstaltung auf dem Bonner Petersberg so: „Der Deutsche Städte- und Gemeindebund unterstützt den Summit als zentrale Jahresveranstaltung wichtiger Akteure im eGovernment. Wir versprechen uns ein sich weiter vertiefendes Verständnis für die Belange der Kommunen in Deutschland.“

Und auch die Einschätzung der anderen Teilnehmer fällt einstimmig positiv aus.

So meint Harald Lemke: „Grundsätzlich sehe ich solche Veranstaltungen als höchst wichtig für thematische Abstimmungen an. Dank des besonderen Konzeptes dieser Veranstaltung treffen sich hier Teilnehmer aus Politik, Öffentlicher Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft. Das verspricht einen kritischen Gedankenaustausch. Das Tagesgeschäft lässt doch sonst wenig Raum für strategischen Ausblick und kreative Gestaltung.“

Horst Robertz: „Der eGovernment Summit ist definitiv ein Highlight im Kalender eines jeden IT-Verantwortlichen des Öffentlichen Sektors. Auch für uns als VMware ist dieser wichtige IT-Gipfel schon seit Langem ein Pflichttermin, auf den wir uns jedes Jahr aufs Neue freuen. Als zentrale Plattform für einen Informationsaustausch zwischen Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, haben wir hier die Möglichkeit, mit vielen wichtigen Entscheidern der Öffentlichen Hand ins Gespräch zu kommen und im direkten Dialog zu zeigen, mit welchen technischen Instrumentarien sie die aktuellen Herausforderungen am besten meistern können.“

Holger Hille ergänzt: „Damit eGovernment erfolgreich sein kann, bedarf es eines qualifizierten Dialogs zwischen Wirtschaft und Verwaltung, bei dem sich die Partner auf gleicher Augenhöhe begegnen und gemeinsam die Ziele und den konkreten Nutzen von eGovernment bestimmen. Der eGovernment Summit bietet eine hervorragende Plattform, um in einen kritischen konstruktiven Dialog einzusteigen und Erfahrungen auszutauschen. So entstehen hoffentlich Keimzellen für die Lösung der künftigen Herausforderungen. Wir sehen in dieser Veranstaltung die Chance, dass Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft enger zusammenrücken und gemeinsam Perspektiven entwickeln, da sich der Erfolg des Einzelnen letztendlich auch positiv auf die anderen auswirkt. Wir sind überzeugt, dass der Summit 2011 effektiv dazu beitragen kann, dieses Ziel zu erreichen.“

Gute Erfahrungen

Thomas Köhler meint: „Der eGovernment Summit adressiert auch in diesem Jahr mit seinem Thema eine wichtige Entwicklung in der Verwaltungsmodernisierung. Insbesondere Open Government hat das Potenzial, die Demokratie tiefer und breiter in unsere Kultur zu verankern. Um die nächste Stufe im eGovernment und Open Government zu erreichen, ist der Dialog zwischen Bürger, Politik und Wirtschaft elementar. Wir versprechen uns vom eGovernment Summit 2011 interessante Erkenntnisse, die wir bei unseren zukünftigen Innovationen berücksichtigen wollen.“

Holger Danowsky schließlich ist überzeugt: „Die MACH AG begleitet den Summit von Anfang an als Partner und hat damit gute Erfahrungen gemacht. Denn auf dem Bonner Petersberg diskutieren die wesentlichen Akteure aus Deutschland über die richtigen politischen Themen in den Bereichen eGovernment, Effizienzsteigerung, Bürokratieabbau und das Management öffentlicher Einrichtungen.

(ID:2052822)