eGovernment Summit 2011

Von eGovernment zu Open Government

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Horst Robertz von VMware zu Schwierigkeiten in der Öffentlichen Verwaltung: „Eine der größten Herausforderungen liegt nach wie vor darin, mit immer weniger Geld, mehr und schnellere Services erbringen zu müssen. Seien es Online-Dienste, die Bürger bei Städten und Kommunen in Anspruch nehmen, bundesweite Verwaltungsnetze oder komplexer werdende Compliance-Vorgaben zur Datenvorhaltung – die IT wird mehr und mehr gefordert, gleichzeitig werden Gelder gekürzt. Für den Bereich Verwaltungsmodernisierung stehen dank Virtualisierung und Automatisierung schon viele technischen Möglichkeiten zur Verfügung, diese voranzutreiben.“

Jetzt gelte es, die organisatorischen Rahmenbedingungen – also Gesetze, Kooperationsvereinbarungen zwischen Behörden – für diese technischen Neuerungen zu schaffen.

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Zur Lösung der Probleme werde die Öffentliche Hand nicht umhin kommen, so Robertz, sich mittelfristig einer IT-as-a-Service-Strategie zu verschreiben. Robertz zur Begründung: „Das Konzept von IT as a Service besagt, dass sich das klassische Rollenbild von der IT als Kostenstelle wandelt – hin zu einem unternehmerisch geprägten Bild, das der IT einen bedeutenden strategischen Mehrwert einräumt. Mittels Virtualisierung können IT-Ressourcen sehr flexibel verwaltet werden. Viele manuell ausgeführte Prozesse lassen sich Compliance-konform automatisieren.“

Elementarer Baustein von IT as a Service sei eine virtualisierte, hoch automatisierte Infrastruktur, die quasi fast schon einer internen Cloud entspricht. „Ein solches Modell erlaubt es der IT, Dienste mit konsistenten Richtlinien und den individuellen Anforderungen entsprechenden Vertragsgrundlagen zur Verfügung zu stellen. Die physikalischen Grenzen werden durch logische Ressourcen-Pools von Behördenrechenzentren gebildet. Sicherheitsstandards, Compliance-Vorgaben, Management und Qualität der Services werden dabei zu jeder Zeit gewährleistet. Nutzer dieser IT-Dienste können je nach Bedarf die nahezu grenzenlos verfügbaren Ressourcen abschöpfen, wobei Kosten- und Leistungs-Niveaus den jeweiligen Prioritäten der Behörden angepasst sind“, erklärte Robertz abschließend.

Nachhaltige Öffnung von Staat und Verwaltung

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