eGovernment Summit 2011

Von eGovernment zu Open Government

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Holger Hille, Leiter des Geschäftsbereichs Public & Health bei T-Systems, sieht die Herausforderungen für die Öffentlichen Verwaltungen so: „Viele Trends verändern Wirtschaft, Politik und unsere Gesellschaft – der Wandel in der Kommunikationstechnik und die sich hieraus ergebenden Möglichkeiten stellen die eindeutig größten Treiber dar. Das Internet hat sich zu einem zentralen Element des täglichen Lebens und Handelns entwickelt. Dies gilt natürlich auch für den Öffentlichen Sektor. Die Aussage, dass eine moderne Öffentliche Verwaltung Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg ist, gilt mittlerweile auf allen Ebenen als akzeptiert.“

„Einer der Megatrends im digitalen Zeitalter wird die Vertraulichkeit und die Sicherheit von Daten sein – die aktuelle Diskussion rund um Wikileaks verdeutlicht dies anschaulich“, so Hille. Die größten Herausforderungen gelte es jedoch bei der benutzerfreundlichen Umsetzung und Anwendung von Technologien beziehungsweise dem technologisch Machbarem zu meistern.

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Hilles Einschätzung: „Es sollte hier angestrebt werden, dem Bürger eine selbstständige Mitwirkung bei der Ausgestaltung seiner Schutzrechte zu ermöglichen. Wenn es das erklärte Ziel ist, die bestehenden Online-Dienste zu erweitern, damit perspektivisch fast alle Verwaltungsangelegenheiten online durchgeführt werden können, liegt die Herausforderung nun darin, dass in den Projekten der Verwaltung für den Nutzer diverse kritische Facetten auftauchen. Diese reichen von simplen Problemen bei der Bedienung über Lücken in der Sicherheit bis hin zu komplexen rechtlichen Fragestellungen. Der Bürger ist in der Regel bei vielen dieser Probleme überfordert, da ihm die notwendige Detailkenntnis und geübte Praxis fehlen.“

Technologie als Problemkiller?

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