eGovernment Summit 2011

Von eGovernment zu Open Government

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Ähnlich schätzt Harald Lemke, der Sonderbeauftragte für eGovernment und eJustice der Deutschen Post, die Lage ein. „Grundsätzlich sind die Entwicklungen rund um Open Data und Open Government durchaus positiv zu bewerten. Es kann nur gut sein, wenn dadurch zwischen allen Beteiligten einer Gesellschaft mehr Transparenz, mehr Teilhabe, eine intensivere Zusammenarbeit und mehr Innovation entsteht. Letztlich kann all dies zu einer Stärkung gemeinschaftlicher Belange beitragen. Um den genannten Schlagworten aber Leben einzuhauchen, benötigen wir neue Sicherheits-Architekturen. Ich meine ‚Privacy-by-Design‘. Das bedeutet zunächst und vor allem Datensparsamkeit. Wichtig ist außerdem Transparenz. Der Bürger muss wissen, wer welche Daten über ihn gespeichert hat. Weiter ist ein Datensafe unter Verantwortung und Kontrolle des Bürgers unabdingbar. Der Öffentliche Dienst sollte dabei auf allen Feldern die eigenen politischen Ansprüche konsequent umsetzen.“

Zudem werde die wachsende Relevanz des Internets und seine zunehmende Nutzung in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft natürlich die Aufgaben und Rahmenbedingungen in den Verwaltungen beeinflussen. Dadurch werde es zwingend erforderlich, dass man sich dieser Entwicklung nicht nur anpasse, sondern – besser noch – sie mitgestalte. „Die Verwaltung darf sich angesichts dieser Entwicklungen nicht abkapseln. Sie muss sich fragen, was das alles für sie bedeutet und wie sie sich darauf einstellt“, so Lemke.

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Vertraulichkeit und Sicherheit von Daten

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