Transparenz im Gesundheitswesen

Von der Pflegedokumentation zum interdisziplinären Fallmanagement

| Redakteur: Manfred Klein

IT-gestütztes Pflegemanagement
IT-gestütztes Pflegemanagement (Bild: Buchholz_atacamaSoftwareGmbH)

Pflegeplanung und -dokumentation sind – wie die Pflege selbst auch – Expertensache. Im klinischen Alltag sind diese Experten Ärzte, Pflegekräfte, Sozialpädagogen, Psychologen, Therapeuten, Seelsorger sowie weitere Berufsgruppen. Um eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung zu erreichen, müssen all diese Gruppen eng zusammenarbeiten.

Dies setzt nicht nur grundsätzlich den Austausch aller relevanten Informationen voraus, sondern insbesondere auch eine Kommunikationsform, die für ein allgemeingültiges Verständnis dieser Informationen sorgt. Dazu bedarf es einer Fachsprache wie apenio – einheitlich, fundiert und wissensbasiert.

Unterstützung bieten dabei IT-Expertensysteme zur Patientendokumentation, die neben dieser einheitlichen Kommunikationsbasis fachliche Inhalte bieten und zum Beispiel durch hinterlegte Skalen, Protokolle und Kataloge für eine transparente Einschätzung von Pflegephänomenen und somit für eine glasklare Dokumentation sorgen.

apenio – die wissenschaftlich basierte Fachsprache und Software-Lösung – bietet nach Herstellerangaben genau das: ein interdisziplinäres Expertensystem zur digitalen Patientendokumentation. Erst wenn Patientendaten in strukturierter Form und basierend auf einer Fachsprache erhoben werden, können die Vorteile für eine Klinik voll ausgeschöpft werden.

Durch ein gezieltes Screening der digital erfassten Patientendaten können bestimmte Patienten präzise einer bestimmten Berufsgruppe oder bestimmten Klinikbereichen zugeordnet werden, etwa dem Ernährungsberater bei Unterschreitung eines bestimmten BMI‘s oder Körpergewichtes.

Auf Basis von kundenseitig vorgegebenen Triggern unterstützt apenio durch das Patientenscreening ein bereichs- und berufsgruppenübergreifendes Fallverständnis. Die Lösung baut Barrieren zwischen den Berufsgruppen ab und verbessert die Zusammenarbeit.

Seinen Ursprung hat der Fallmanager im Entlassungsmanagement. Dort wurden nach definierten Kriterien Listen derjenigen Patienten zusammengestellt, die für eine Entlassung infrage kamen. Schnell haben auch andere Berufsgruppen, die mit Patienten arbeiten und klinikweit tätig sind, die Vorteile des apenio Fallmanagers erkannt – etwa Wundmanager oder Ernährungsberater.

Inhalt des Artikels:

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43402858 / Facility/Vernetzung)