Nordsee-Heilbad Büsum

Vom Deich ins Web

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Drei Wege führen ins Netz

Um sich am öffentlichen Drahtlosnetzwerk anzumelden, gibt es drei Wege. Tagesgäste geben ihre Mobilfunknummer sowie den Nummernblock ihrer Tageskarte auf der Anmeldeseite ein und erhalten das Kennwort für den Login per SMS. Der Zugang ist 24 Stunden gültig, wer länger surfen möchte, muss ein neues Login anfordern. In den ersten 10 Minuten steht das WLAN mit maximaler Bandbreite zur Verfügung. Danach wird die Surf-Geschwindigkeit gedrosselt.

Wer als Übernachtungsgast nach Büsum kommt, erhält zu Beginn seines Aufenthalts eine persönliche Gästekarte mit einer individuellen Gästekartennummer. Diese Kennung erlaubt eine schnelle Authentifizierung am WLAN-Hotspot, für die Anmeldung sind keine weiteren persönlichen Daten nötig. Der Zugang ist dann für die gesamte Zeit des Urlaubs gültig, auch hier wird die Geschwindigkeit nach zehn Minuten reduziert.

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Benötigen Gäste mehr Leistung, können bei den Servicekräften an Deich und Strand kostenpflichtige Zusatzpakete erworben werden. Diese sind personengebunden, Surf-Geschwindigkeit und Gültigkeitsdauer lassen sich an den persönlichen Bedarf anpassen.

Die Zugangskennungen zum WLAN-Hotspot werden über ein Hotspot-Gateway zentral verwaltet. Die hinterlegten Daten zu den ausgegebenen Gästekarten, die in einer gesonderten Datenbank abgelegt sind, ergänzen die vorhandenen Datenbestände bei der Authentifizierung.

Zusätzliche Einnahmen und größere Attraktivität

„In erster Linie macht der WLAN Hotspot unsere Gemeinde als Ziel für Touristen und Kurgäste noch attraktiver“, resümiert Kalbfleisch. „Wir bieten damit einen Service an, der in Deutschland – und ganz besonders hier bei uns an der Küste – noch wenig verbreitet ist.“ Im europäischen Vergleich hinkt die Bundesrepublik bei der flächendeckenden Versorgung mit öffentlichen Drahtlosnetzwerken deutlich hinterher. „Ein WLAN Hotspot vor Ort ist also kein Standard“, so Kalbfleisch.

Darüber hinaus bietet das öffentliche Drahtlosnetzwerk Besuchern einen weiteren Anreiz, eine Gästekarte zu erwerben. Des Weiteren schafft der Verkauf der individualisierten Zusatzpakete eine Einnahmequelle, über die sich das Drahtlosnetzwerk teilweise refinanzieren lässt.

Da sich der WLAN-Hotspot schon jetzt bewährt hat, wird bereits erwägt, das Netzwerk auf Einkaufsstraße und Veranstaltungsplätze zu erweitern. „Das sind Bereiche, die sich natürlich durch die hohe Besucherfrequenz für eine Erweiterung empfehlen“, erklärt Kalbfleisch.

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