Healthcare Security Readiness-Programm

VMware tritt IT-Sicherheitsinitiative bei

| Autor: Manfred Klein

Gesundheitsdaten sind wertvoll. Entsprechend häufig sind Organisationen im Gesundheitswesen Attacken ausgesetzt
Gesundheitsdaten sind wertvoll. Entsprechend häufig sind Organisationen im Gesundheitswesen Attacken ausgesetzt (Bild: kentoh – Fotolia.com)

VMware, eines der führenden Unternehmen für Cloud-Infrastruktur und Unternehmensmobilität, hat die Zusammenarbeit mit Intel Health and Life Sciences bekannt, um Organisationen im Gesundheitswesen weltweit bei ihrer IT-Sicherheitsstrategie zu unterstützen.

Im Rahmen des Intel „Healthcare Security Readiness“-Programms bietet VMware jetzt einen neuen Service an, der es IT-Teams im Gesundheitswesen ermöglichen soll, wertvolle Einblicke in ihre Sicherheitsinfrastruktur zu gewinnen und mögliche Risikofaktoren für Cyberangriffe und Datenverluste zu minimieren. Die neue Initiative soll es Organisationen im Gesundheitswesen zudem ermöglichen, adäquate Sicherheitslösungen zu identifizieren.

Als Teilnehmer des „Healthcare Security Readiness“-Programms von Intel bietet VMware Organisationen im Gesundheitswesen einen einstündigen und vertraulichen Beratungstermin mit einem IT-Sicherheitssachverständigen, der die IT-Sicherheitslösungen- und Standards mittels eines Reifegradmodells prüft. Bisher wurde dieses Modell von mehr als 60 Gesundheitsorganisationen in neun Ländern eingesetzt, die damit ihre technische Einsatzbereitschaft in 42 Sicherheitsfunktionen überprüfen können. Das Modell betrachtet auch administrative Kontrollen wie Richtlinien, Incident-Response-Pläne und Business Continuity/Disaster Recovery-Funktionen.

Die teilnehmenden Organisationen im Gesundheitswesen erhalten einen Bericht, der den Reifegrad ihrer IT-Sicherheitsinfrastruktur im Vergleich zu anderen Branchenorganisationen aufzeigt und riskante Sicherheitslücken auflistet. Zudem erhalten sie eine Mehrjahresplanung zur Verbesserung der IT-Infrastruktur sowie Maßnahmenempfehlungen zur Steigerung der IT-Sicherheit. Weiterhin hilft der Bericht Sicherheitslücken zu identifizieren, die die Einhaltung der Datenschutz- und Sicherheitsbestimmungen und die Befolgung der Datenschutzgesetze und Standards der Gesundheitsbranche behindern könnten wie etwa den Health Information Portability and Accountability Act (HIPAA), den Data Card Standard (PCI DSS) und die Allgemeine Datenschutzverordnung (GDPR).

„VMware möchte die Kosten und die Qualität bei der Patientenversorgung dauerhaft positiv verändern, wobei Cyberattacken eine der größten Gefahren für unsere Kunden darstellen“, sagte Horst Robertz, ‎Direktor Public Sector & Healthcare Germany bei VMware. „Unser Ziel ist es, mit dem Healthcare Security Readiness Programm unsere Kunden mit genau den Informationen zu versorgen, die sie benötigen, um ihre IT-Sicherheitskontrollen zu stärken und potenzielle Sicherheitslecks zu identifizieren.“

„Hacker attackieren mit ihren Angriffen oft Organisationen im Gesundheitswesen, da diese am wenigsten auf derartige Angriffe vorbereitet sind“, sagte Jennifer Esposito, General Manager of Global Health and Life Sciences bei Intel Corporation. „Die Ergebnisse unseres Programms zeigen, dass zwar die Mehrheit der Gesundheitsorganisationen recht gut gegen die unterschiedlichsten Arten von Datenverlusten aufgestellt ist. Wenn es aber um das Thema Cybercrime Hacking geht, verfügen gerade einmal 25 Prozent der Organisationen über relevante Sicherheitsstandards.“

Esposito weiter: „Das ist fatal, wenn man bedenkt, dass rund 88 Prozent der Unternehmen aus anderen Branchen diese bereits vorweisen können. Im Durchschnitt verfügen 59 Prozent der Unternehmen über Branchen hinweg über adäquate Mittel gegen Attacken von Cyberkriminellen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass es im Gesundheitswesen noch viel Raum für Verbesserungen in Sachen IT-Sicherheit gibt.“

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