Kosten und Energieverbrauch deutlich senken

Virtualisierung auch in kleinen Organisationen?

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Mit NAS-Lösungen besteht für Behörden keine Notwendigkeit, zusätzliche Server anzuschaffen. NAS-Systeme sind sehr einfach in bestehende Infrastrukturen einzubinden und zu administrieren.

Speziell mit Servervirtualisierungsprojekten können Organisationen Betriebskosten einsparen. NAS-Systeme bieten eine zuverlässige Datenspeicherung mit integrierten Replikations- und Backup-Möglichkeiten in virtualisierten IT-Infrastrukturen für Organisationen, die ihre Flexibilität erhöhen und Kosten reduzieren möchten.

Ein erfolgreicher Anbieter am Markt für Speichersysteme unter 5.000 US-Dollar ist Netgear mit der ReadyNAS-Produktfamilie. Diese Systeme sind kompatibel zu Microsoft Hyper-V und Citrix XenServer und VMware-zertifiziert. Virtuelle Maschinen sind nicht an die Hardware gebunden.

Administratoren profitieren von einem geringen Verwaltungsaufwand, da nur eine Diskgruppe verwaltet werden muss. Sowohl die Erweiterung der Speicherkapazität als auch Backup-Optionen sind deutlich einfacher. Ebenso einfach ist es, Upgrades durchzuführen.

Öffentliche Einrichtungen können in virtualisierten Umgebungen NAS-Systeme als sekundäre Speicherlösung für ein Backup oder als primären Speicher definieren. Im Folgenden werden die beiden Anwendungsszenarien kurz dargestellt.

Netzwerkspeicher als Backup-Ziel

Netzwerkspeicher können als Speicherlösung für das Backup vorhandener virtueller Serverumgebungen verwendet werden. Zu diesem Szenario gehört die Einbindung von NAS-Systemen in eine virtualisierte Umgebung, in der virtuelle Maschinen (VM) von einem anderen Speichersystem ausgeführt werden.

Mithilfe von Backup-Software oder integrierten Backup-Funktionen wird das NAS für die VM als Backup-to-Disk-Ziel konfiguriert.

Wie bei physischen Serverumgebungen dient das NAS als Backup-Speicher für den oder die Server, wobei jedoch zusätzlich die vollständige VM-Umgebung erfasst wird, darunter Serverkonfiguration, Betriebssystem, Anwendungen und zugehörige Datendateien.

Der primäre Netzwerkspeicher ist für die Speicherung vollständiger Backups von VM und für die Replikation dieser Backups zu einem sekundären dezentralen NAS konfiguriert. Die VM können dann in einer anderen virtuellen Umgebung oder direkt auf dem sekundären NAS wiederhergestellt werden.

Durch Starten der VM direkt von einem NAS kann der Wiederherstellungsprozess auf dem Remote-Server übersprungen werden, da der sekundäre ReadyNAS sowohl als dezentraler Backup- als auch als VM-Speicher für Live-VM verwendet werden kann.

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