Ein gut funktionierendes Wi-Fi-Netz ist keine Hexerei

Vier Tipps zu Halloween

| Redakteur: Susanne Ehneß

(Bild: Romolo-Tavani_Fotolia.com)

Jedes Jahr zu Halloween auferstehen sie aufs Neue: Vampire, Ghuls, Zombies, Geister, Hexen und sonstige Untote. Manchmal – und nicht nur zu Halloween – hat man den Eindruck, dass das unternehmenseigene WLAN von allen guten Geistern verlassen ist und das digitale Böse sein Unwesen treibt.

Xirrus, Anbieter von Hochleistungs-Wi-Fi-Netzwerken, hat – zugegebenermaßen nicht ganz ernst gemeint – die vier bösartigsten WLAN-Übeltäter identifiziert und Schutzszenarien aufgelistet.

Der Wi-Fi-Vampir

Der Wi-Fi-Vampir saugt mit Vorliebe ungeschützte WLAN-Netzwerke aus. Wi-Fi-Vampire tauchen wie aus dem Nichts auf, saugen die komplette Bandbreite leer und zwingen damit das komplette Netzwerk in die Knie. Das Resultat: blutleere Video- und Voice-Streams.

Merkmale: Diese Untoten sind tag- und nachtaktiv, schaffen es, die Seele aus jedem Wi-Fi-Netzwerk zu saugen und machen damit die Access Points zu nutzlosen Plastikhüllen. Sobald diese bösartigen Wesen von einem Netzwerk Besitz haben, ist man dazu verdammt, auf ewig in einem langsamen Internet zu wandeln.

Wirksamer Schutz: Zugangskontrolle. Wi-Fi-Vampire scheuen Netzwerke wie das Weihwasser, wenn diese mit intelligentem Netzwerkmanagement verwaltet werden. Wi-Fi-Netzwerke sollten so verwaltet sein, dass Datenverkehr in ihnen klassifiziert und priorisiert werden kann. Damit können Wifi-Vampire nur so viel Bandbreite abzapfen, wie es ihren zahnlosen Apps erlaubt ist – und sie saugen nicht das gesamte Netzwerk leer.

Der Wi-Fi-Ghul

Wi-Fi-Ghuls leben im Verborgenen und stören mit Vorliebe die Leistung von WLAN-Netzen. Ihre zerstörerische Wirkung kommt erst nach längerer Zeit zum Vorschein, wenn Leistung und Kapazität eng werden. Die Wirkung von Wi-Fi-Ghuls auf Netzwerke wird schnell größer und kann mit ihren Interferenzen ganze Netzwerke zum Erliegen bringen.

Merkmale: Wi-Fi-Ghuls lieben es, Wi-Fi-Signale zu stören und damit die Leistung des Netzwerks anzugreifen. Wifi-Ghuls sind zwar Einzelgänger aber dafür sehr häufig vertreten: Sie verstecken sich fast überall: in Telefonen, Tablets, Uhren, Babyphones, Mikrowellen und in neuen LTE-Diensten.

Wirksamer Schutz: Anapassungsfähiges Wi-Fi. Da die Wi-Fi-Ghuls überall lauern, kann man ihren Schaden nur auf ein Minimum begrenzen. Man sollte sich auf 5 GHz fokussieren, denn viele Wifi-Ghuls bevorzugen 2.4 GHz. Auch die Nutzung von Kanälen und Energieeinstellungen sollten genauestens geprüft werden. Schon gespenstisch, wie oft das vergessen wird!

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