Governikus-Anwendung des IT-Planungsrates Verwaltungsprozesse digitalisieren

Redakteur: Manfred Klein

Sehr vieles ist in Bewegung rund um eGovernment und eJustice. Und das nicht nur in Deutschland, sondern EU-weit und grenz­überschreitend. Regierungsprogramme und -strategien sowie rechtliche Rahmen­bedingungen bilden einen Handlungsrahmen und verfolgen das Ziel des einheitlichen und durchgehenden elektronischen Verwaltungs­handelns ohne Medienbrüche.

Firmen zum Thema

Mit der Governikus-Anwendung für den IT-Planungsrat beteiligt sich der Anbieter am eGovernment Award 2016
Mit der Governikus-Anwendung für den IT-Planungsrat beteiligt sich der Anbieter am eGovernment Award 2016
(Bild: © Maksym Yemelyanov - Fotolia)

Die Digitalisierung bietet einerseits zahlreiche neue Gestaltungsmöglichkeiten, gleichzeitig gilt es, den damit einhergehenden neuen Herausforderungen zu begegnen.

Prozessoptimierung und mehr Bürgernähe

In den kommenden Jahren gilt es, stufenweise und sukzessive die rechtlichen und strategischen Anforderungen auf dem Weg zur Digitalen Verwaltung umzusetzen. Dabei geht es nicht nur um die Digitalisierung und Prozessoptimierung innerhalb der Verwaltungen, sondern auch um die Schnittstellen zu Bürgerinnen und Bürgern sowie zu Unternehmen. Eine Folge der Digitalisierung ist dabei unter anderem, dass der Schutz elektronischer, personenbezogener Daten in allen Facetten der digitalen Prozessketten immer wichtiger wird.

Schutz personenbezogener Daten

Beleuchtet man die rechtlichen und organisatorischen Handlungsfelder näher, geht es auch um elektronische Kommunikation, die in der Gesamtprozesskette hin zu eAkten über den gesamten Lebenszyklus hinweg abgesichert werden muss.

Im Hinblick auf die aktuellen Umsetzungsvorhaben zu eAkten, Serviceportale etc. rücken somit die Themenfelder

  • Sichere elektronische Identitäten,
  • Sichere Übermittlung elektronischer Daten,
  • Ver- und Entschlüsselung,
  • Signaturen und Siegel sowie ihreVerifikation und,
  • die Beweiswerterhaltung sämtlicher elektronischer Daten über sehr lange Zeiträume hinweg,

weiter in den Fokus.

Im Kontext der eIDAS-Verordnung sind dies sogenannte „Vertrauensdienste“, basierend auf nationalen und internationalen Standards, um auch grenzüberschreitend eGovernment und eJustice prozessoptimiert betreiben zu können.

Als führender IT-Anbieter für die sicherheitsrelevante Kommunikation mit und zwischen Behörden in Verwaltung und Justiz ist die Governikus KG Ihr zentraler Ansprechpartner bei der Digitalisierung Ihrer Verwaltungsvorgänge.

Das Governikus-Portfolio liefert zahlreiche Lösungen, Bausteine und Produkte, um die Digitale Verwaltung zu ermöglichen.

Governikus – Anwendung des IT-Planungsrates

Der IT-Planungsrat koordiniert die Zusammenarbeit von Bund und Ländern in Fragen der Informationstechnik, beschließt IT-Interoperabilitäts- und IT-Sicherheitsstandards, steuert eGovernment-Projekte und plant beziehungsweise entwickelt das Verbindungsnetz weiter.

Zur Verdeutlichung seines Auftrages hat der IT-Planungsrat bereits 2010 eine Nationale E-Government-Strategie (NEGS) beschlossen, die im Jahr 2015 fortgeschrieben wurde. Zur Umsetzung der NEGS sind unter dem Dach des IT-Planungsrates eGovernment-Vorhaben verankert, wozu auch die Anwendungen des IT-Planungsrates zählen.

Mit der Anwendung Governikus stehen Bund, Ländern und Kommunen wichtige Bausteine für den gesamten Lebenszyklus elektronischer Kommunikation, Dokumente und Daten zur Verfügung. Das gesamte Leistungsspektrum der Anwendung wurde im Laufe der Jahre erheblich erweitert.

Ursprünglich als Middleware für die Datenübermittlung auf Basis des OSCI-Transportprotokolls konzipiert, bei dem bereits Signaturen und Kryptografie sowie die Authentisierung eine große Rolle spielten, enthält die Anwendung inzwischen Produkte und Bausteine für die bereits zuvor genannten Handlungsfelder: eID, Übermittlung, Kryptografie, Signaturen und ihre Verifikation sowie die Beweiswerterhaltung.

Umsetzung nationaler und internationaler Gesetze und Standards

Die konsequente Weiterentwicklung der Anwendung berücksichtigt nicht nur nationale Anforderungen, die sich aus Regierungsstrategien, -programmen, Gesetzgebungen und Standards ergeben, sondern orientiert sich auch an internationalen Gesetzgebungen und Standards, wie beispielsweise EU-Richtlinien, EU-Verordnungen sowie DIN- und ETSI-Standards. Somit gewährleistet die Anwendung Governikus interoperabel den Umgang beispielsweise mit europäischen eIDs, Signaturen/Siegeln und ihre Verifikation, sonstigen sog. Vertrauensdiensten etc.

Viele der aktuellen und künftigen Herausforderungen des eGovernments lassen sich durch den Einsatz der Anwendung Governikus lösen. Die Anwendung steht zum Abruf über die sog. „Benannten Stellen“ für Landes- und Kommunalverwaltungen zur Verfügung – ohne zusätzliche Kosten für die Lizenzierung und Pflege zu verursachen.

Mehr Infos zur Lösung finden Sie hier.

Ihr Votum ist ebenfalls gefragt. Wenn Sie Governikus auf dem Siegertreppchen beim eGovernment Award 2016 sehen möchten, dann können Sie hier abstimmen.

(ID:44111326)