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Bundesregierung beschließt: Verwaltung soll endlich bürgerfreundlich werden

| Redakteur: Manfred Klein

Auf ihrer Klausurtagung in Meseberg hat die Bundesregierung für die zweite Hälfte ihrer Amtszeit vereinbart, mit langfristig angelegten Vorhaben entscheidende Weichen, auch über die Legislaturperiode hinaus, zu stellen. Das Abschlusspapier der Kabinettsklausur hält fest, dass Internet und elektronische Datenverarbeitung neue, noch ungenutzte Möglichkeiten bieten, die Verwaltung bürgerfreundlicher zu machen und Bürokratielasten zu vermeiden.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Bund und Länder werden zu einer engen Zusammenarbeit aufgerufen. Die Bundesregierung will durch eine konsequente Anwendung dieser Möglichkeiten ihren Beitrag leisten, um Staat und Verwaltung zu modernisieren und hinsichtlich Bürgerfreundlichkeit auf ein europäisches Spitzenniveau zu heben:

Bürgerportale für zuverlässige und einfach zu bedienende elektronische Versanddienste

  • Kfz-Zulassung online
  • Elektronische Steuererklärung
  • Elektronische Gesundheitskarte
  • Digitale Bibliotheken
  • Weiterentwicklung des Personalausweises zur Bürgerkarte
  • Harmonisierte IT-Netze zwischen Bund und Ländern.

Darüber hinaus wurde die Ausweitung des neuen, intelligenten Messverfahrens zum Bürokratieabbau (Standardkostenmessung) beschlossen: Bisher standen die Unternehmen im Fokus, ab Ende 2007 beginnt die Identifizierung und Messung der Bürokratielasten bei den Bürgern.
Viele der genannten Vorhaben sind eGovernment-Projekte, die im Rahmen von Deutschland-Online und eGovernment 2.0 umgesetzt werden.

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(ID:2007150)