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Datenaustausch Vernetzung im Gesundheitswesen

Autor: Ira Zahorsky

Der Ausbau einer praxis- und sektorenübergreifenden Vernetzung ermöglicht einen umfassenden Austausch medizinischer Informationen. Die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml, hat sich Anfang November über entsprechende Projekte und Lösungen informiert.

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(v. l.) Josef W. Karl ( MicroNova), Melanie Huml (Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege), Orazio Ragonesi (MicroNova)
(v. l.) Josef W. Karl ( MicroNova), Melanie Huml (Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege), Orazio Ragonesi (MicroNova)
(Bild: MicroNova)

Vorgestellt wurde unter anderem ein entsprechendes Projekt des „MEDIVERBUND Heilbronn”, an dem mehr als 100 Haus- und Fachärzte beteiligt sind. Das zweite erörterte Projekt ist in Nordrhein-Westfalen beheimatet: In Westfalen-Lippe liefen zum Zeitpunkt des Termins die letzten Arbeiten an der Vernetzung von über 350 Arztpraxen. Beide Projekte nutzen die von MicroNova entwickelte Vernetzungslösung „ViViAN“.

Da die erwähnten Referenzprojekte außerhalb Bayerns liegen, hat die Staatsministerin eine Empfehlungsliste in Empfang genommen, wie sich die Vorteile der Vernetzung auch im und für den Freistaat und seine Einwohner verstärkt nutzen ließen.

Aber auch in Bayern besteht Interesse am Mehrwert durch die Vernetzung: in einem kleinen Projekt in Rosenheim tauschen die angeschlossenen Ärzte seit November 2015 erfolgreich Befunde, Diagnosen, Labordaten sowie Informationen zu Rezepten über ViViAN direkt aus der vorhandenen Praxis-Software mit ihren „Netz-Kollegen“ aus.

„Es ist unser festes Ziel, die Digitalisierung und Vernetzung in der Versorgung zum Wohle der Patienten voranzutreiben“, betonte Ministerin Huml.

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Über den Autor

 Ira Zahorsky

Ira Zahorsky

Redakteurin und Online-CvD, IT-BUSINESS