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V-Modell XT Verein WEIT e.V. veröffentlicht die neue Version 1.4

Redakteur: Manfred Klein

Das V-Modell XT ist ein Vorgehensmodell und optimiert die Durchführung von IT-Projekten. Der Standard ist in vielen Behörden, aber auch in der Privatwirtschaft etabliert und hat sich bewährt. Die nun veröffentlichte Version 1.4 löst den drei Jahre alten Vorgänger ab. Die eingebrachten Verbesserungen berücksichtigen Erfahrungen aus dem Projektalltag.

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Die neue XT-Version soll Behörden bei IT-Projekten noch mehr als bisher unterstützen
Die neue XT-Version soll Behörden bei IT-Projekten noch mehr als bisher unterstützen
(Foto: © Amy-Walters - Fotolia.com)

Andererseits wurde eine Reihe an neuen Konzepten aus dem V-Modell XT Bund in den allgemeinen Standard übernommen. So werden etwa in der neuen Version Projektrollen und Organisationsrollen unterschieden.

Das V-Modell XT ist ein Vorgehensmodell für die Durchführung von IT-Projekten, insbesondere zur Entwicklung von Softwaresystemen. Es unterstützt die Arbeit von Projekten, indem es Ergebnisse und Abläufe vorgibt, sodass zu keinem Zeitpunkt unnötige Arbeiten und möglichst auch keine Leerlaufzeiten entstehen.

Zusätzlich regelt das V-Modell XT die Kommunikation zwischen Auftraggeber und Auftragnehmern, um typische Quellen für Missverständnisse zwischen den Beteiligten auszuschließen.

Das V-Modell wurde 1992 von der Bundeswehr veröffentlicht. Seitdem hat es zwei Revisionen, das V-Modell 97 und das V-Modell XT, gegeben.

Die erste Version des V-Modell XT wurde im Februar 2005 veröffentlicht. Der Zusatz „XT“ steht dabei für „eXtreme Tailoring“ und unterstreicht die flexible Anpassbarkeit an spezifische Projektumfelder.

Bei der Entwicklung des V-Modell XT waren Forschung, freie Wirtschaft und Öffentliche Hand gleichermaßen beteiligt.

Eine detaillierte Aufstellung der Neuerungen und Veränderungen finden sich in den begleitenden Dokumenten zur Version 1.4.

Der Verein zur Weiterentwicklung des V-Modells XT (WEIT e.V.) ist ein Zusammenschluss von Institutionen mit Expertise zur Weiterentwicklung und Pflege des Standards.

Die Bundesrepublik Deutschland ist Gründungsmitglied des Vereins und wird von der Bundesstelle für Informationstechnik (BIT) des Bundesverwaltungsamts (BVA) im Vorstand des Vereins vertreten.

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