Case Study: Mobile Device Management im Einsatz bei der Arbeiterkammer Wien

Verbesserte Sicherheit und schlankere Verwaltung

| Autor / Redakteur: Norman Hübner / Susanne Ehneß

Die Arbeiterkammer an ihrem Sitz in Wien
Die Arbeiterkammer an ihrem Sitz in Wien (Bild: Lukas Ilgner)

Bei der Ausstattung ihrer Mitarbeiter setzt die Arbeiterkammer der österreichischen Hauptstadt auf moderne Technologie: Smartphones sollen die Arbeitsprozesse beschleunigen. Auf der Suche nach einer Verwaltung und Absicherung der Geräte wurde man bei Seven Principles fündig.

Die Bundeskammer für Arbeiter und Angestellte ist die gesetzliche Interessensvertretung von über drei Millionen Arbeitnehmern in Österreich. Beschäftigung, Weiterbildung und Qualifizierung gehören neben arbeits- und sozialrechtlichen Themen und dem Verbraucherschutz zu den wichtigsten Arbeitsschwerpunkten der in Wien ansässigen Bundeskammer.

Die AK Wien ist die Länderkammer für Wien und als solche Ansprechpartner für mehr als 700.000 Arbeitnehmer. Einen besonderen Schwerpunkt der Arbeiterkammern machen die Beratungen aus: Österreichweit werden jährlich mehr als zwei Millionen Beratungen durchgeführt, und für ihre Mitglieder erstritt die Arbeiterkammer im Jahr 2012 mehr als 243 Millionen Euro vor Gericht sowie in außergerichtlichen Verhandlungen. Den Hauptanteil bei den Beratungsleistungen machen arbeits-, sozial- und insolvenzrechtliche Beratungen aus.

Moderne Technik

Bei der Information der Arbeitnehmer setzt die Arbeiterkammer Wien auf moderne Technologien: Die AK-Apps für Android und iOS bieten schnellen und nahezu überall verfügbaren Service mit dem Bankenrechner bei Bankgeschäften, mit dem Brutto-Netto-Rechner bei der Lohnabrechnung, mit der Metis-Arbeitsrechtsberatung, mit dem Zeitspeicher beim Aufzeichnen der Arbeitszeit, mit dem Urlaubsrechner beim Planen der Freizeit und sogar beim gesunden Essen mit dem AK-Ampelrechner.

Aber auch bei der Ausstattung der Mitarbeiter setzt man auf IT-Potenzial. So wurden in den vergangenen Jahren die alten Mobiltelefone durch Smartphones ersetzt, um Mitarbeitern auch unterwegs die Möglichkeit zu geben, Anfragen zu beantworten und ihre Arbeitsprozesse zu optimieren. Bei der Absicherung und Verwaltung der mobilen Geräte hat man sich für „7P MDM“ von Seven Principles (7P) entschieden.

Mehrere Entwicklungen führten dazu, dass die Arbeiterkammer Wien verstärkt auf Smartphones setzt. Die Datentarife wurden in den letzten Jahren immer günstiger, und auch die Verfügbarkeit stieg. Mit den leistungsfähigen Smartphones haben Mitarbeiter ihre Kontakte und eMails auch unterwegs immer dabei. Von herausragender Bedeutung ist dabei die Anbindung an Microsoft Exchange, da hier die einfache Synchronisation mit dem Mailserver und Backups ermöglicht werden.

Aber nicht nur durch die mobile Bearbeitung von eMails steigert sich die Produktivität, auch die Nutzung von Apps setzt bei den Mitarbeitern neue Potenziale frei. Ladislaus Schnekker, Verantwortlicher für VoIP, Handys und Smartphones in der Abteilung Informationstechnologie der Arbeiterkammer, erläutert die neuen Möglichkeiten: „Wir haben festgestellt, dass vor allem Apps zur Produktivitätssteigerung gefragt sind, etwa die Anwendungen des öffentlichen Nahverkehrs oder auch Applikationen des Service Providers.“

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie mit den Bedenken von Betriebsrat und Belegschaft umgegangen wurde.

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