Besserer Schutz vor Cyberbedrohungen

US-Bundesstaat Colorado sorgt für Netzwerksicherheit

| Autor / Redakteur: Thorsten Henning / Susanne Ehneß

(Bild: andreykr_Fotolia)

Der US-Staat Colorado hat seine Sicherheitsinfrastruktur neu aufgestellt, um eine bessere Transparenz über den Netzwerkverkehr zu erreichen und der sich wandelnden Bedrohungslandschaft gewachsen zu sein.

Nicht zuletzt durch die 80er-Jahre Kultsendung „Denver Clan“ ist die Hauptstadt des US-Bundesstaats Colorado den Deutschen ein Begriff. Mit knapp über fünf Millionen Einwohnern hat der Staat im Mittleren Westen so viele Bürger wie Norwegen. Auch wenn die Zeiten des Wilden Westens schon lange vorbei sind, so sind nicht alle Gefahren in Colorado gebannt, denn die Verwaltung des US-Bundesstaats Colorado sieht sich täglich mit mehr als 8,4 Millionen Cyberbedrohungen konfrontiert. Dazu zählen viele sehr individuelle und zielgerichtete Angriffe, die herkömmliche Abwehrsysteme umgehen.

Cyberangriffe

Bislang kam in den verschiedenen staatlichen Stellen und Behörden eine Mischung aus Legacy-Netzwerk-Firewalls und Virtual Private Networks (VPNs) zum Einsatz. Diese Sicherheitsinfrastruktur wurde mit der Zeit jedoch zu kostspielig und erforderte einen hohen Zeitaufwand für die Administration. Zudem war sie nicht mehr in der Lage, mit einer sich ständig verändernden Bedrohungslandschaft Schritt zu halten.

Die Sicherheitsinfrastruktur sollte daher umgestaltet werden, um eine bessere Transparenz und Kontrolle über den Netzwerkverkehr zu erreichen. Die neue Lösung musste auch eine intelligente und automatisierte Prävention vor bekannten und unbekannten Internetbedrohungen bieten.

Im Rahmen einer Evaluierung möglicher Lösungen entschied sich der Staat Colorado für die Next-Generation-Security-Plattform von Palo Alto Networks. Diese umfassende Sicherheitslösung ist heute eine Kernkomponente der „Secure Colorado“- Initiative des Staates. Ziel ist es, die Netzwerkressourcen zu schützen und Mitarbeitern ungehinderten Zugang zu Informationen zu ermöglichen, damit die Behörden effiziente, effektive Dienstleistungen für die Bürger liefern können.

Wie die meisten Staaten in den USA betreibt Colorado eine breite Palette von Ministerien und Behörden im Dienste der 5,3 Millionen Einwohner. Alles, von Bildung und Sozialem über Landwirtschaft und Verkehr, die öffentliche Gesundheit bis hin zu den natürlichen Ressourcen wird von den staatlichen Stellen verwaltet. Der Staat hat zudem eine große Verantwortung, die privaten Informationen, die ihm Unternehmen und Einzelpersonen anvertrauen, zu schützen.

„Secure Colorado“

Im digitalen Zeitalter ist der Schutz von Informationen in unzähligen Computernetzen und Systemen eine sich ständig weiterentwickelnde Aufgabe. Neue, anspruchsvollere und anhaltende Bedrohungen entstehen fast jeden Tag – von Ransomware und Botnets bis hin zu bösartigen Port-Scans und Denial-of-Service-Angriffen. Der Bundesstaat Colorado sieht sich mit mehr als 8,4 Millionen solcher Bedrohungen täglich konfrontiert. In vielen Fällen sind die Angriffe sehr individuell und zielgerichtet, um herkömmliche Abwehrmaßnahmen zu umgehen.

Colorado hat außergewöhnliche Schritte unternommen, um sein Netzwerk und die Informationsressourcen, die sich unter staatlicher Obhut befinden, zu schützen. Ein wesentlicher Schritt ist „Secure Colorado“, eine strategische Drei-Jahres-Datensicherheitsinitiative seitens des Office of Information Technology (OIT) des Gouverneurs.

Suma Nallapati, Chief Information Officer von Colorado, erklärt: „Die Vision von Secure Colorado ist es, flächendeckend Sicherheitsmaßnahmen auf Best-in-Class-Niveau zu nutzen. Dazu gehören die Wahl der richtigen Sicherheitstechnik, die Umsetzung von Best Practices und der intelligentesten Sicherheitsrichtlinien. Letztlich wollen wir elegante Lösungen, die unsere Netzwerkressourcen schützen, während sie den Zugang zu Informationen ermöglichen, damit wir unseren Bürgern erstklassige Dienstleistungen bieten können.“

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